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Home > Spiele & Berichte (2008/2009) > Spielbericht |
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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Fotos / Bericht: Frank Malsch / Christopher Pfaff
Wie immer… Zum Auswärtsspiel ins Erzgebirge machte sich unser Fanclub erneut mit einem Kleinbus auf, neben Sandro, Dusty, Daniel und meiner Wenigkeit gesellten sich noch 5 Eisenacher Fußballfreunde zu uns. Gestartet wurde bereits am Morgen um vor dem Kick einen kleinen Abstecher ins geliebte Nachbarland Tschechien zu vollziehen. Nach gemütlicher Fahrt erreichten wir gegen 14.00 Uhr die Grenze am Übergang Johanngeorgenstadt – Potuczny (kurz vorher trafen wir unser Mitglieder Frank und Katrin, welche zu zweit per PKW anreisten). Nachdem wir unser Vehikel auf deutscher Seite geparkt hatten, enterten wir die „Grenze“, welche es aufgrund der Annehmlichkeiten der EU praktisch nicht mehr gibt. Im Nachbarland wurde zunächst für kleines Geld landestypisch gespeist, ehe der ein oder andere ein Schnäppchen im Bereich Tabak und Kleidung machte, an den zahlreichen Ständen vietnamesischer Händler. Gegen 17 Uhr begaben wir uns zum Hauptprogramm des Tages und fuhren gen Aue, die Suche nach einem Parkplatz, wie immer im Lößnitztal sehr kompliziert, (O-Ton Ordner auf die Frage nach dem Gästeparkplatz: „da müsst ihr in die Stadt oder oben beim McDonalds“), wurde trotz Inkompetenz der Ordner und ein sicherheitstechnisch unverantwortliches Konzept durch uns gemeistert. Zum Spiel selber braucht man nicht viel zu sagen. Auswärts zeigte unser Team die bekannte Schwäche und war nicht in der Lage das Spiel zu bestimmen. Aue legte stark los und war anschließend auf rutschigem Platz Feldüberlegen ohne jedoch daraus Kapital zu schlagen. Kurz vor der Pause, dann unsere beste Chance, als nach einer Ecke Rockenbach am zweiten Pfosten aus ca. 3 Metern völlig frei nicht in der Lage war die Pille in die Maschen zu drücken. Ich hörte vereinzelt mit dem Ball konnte er nicht rechnen und brachte ihn deshalb nicht unter Kontrolle… Da frage ich mich jedoch was ein Spieler der angreifenden Mannschaft am zweiten Pfosten bei einer Ecke macht… ich muss mich entschuldigen wenn es zuviel verlangt ist, dass er eine eventuelle Kopfballverlängerung abschließt. Sei es drum, wer keine Tore schießt, kann nicht gewinnen und nur einen Punkt holen wenn er bei einer Ecke des Gegner auch die Spieler im Rückraum deckt und Torschüsse aus der zweiten Reihe verhindert. Genau das vergaßen die Erfurter jedoch in Minute 50 und so konnte Feick den Siegtreffer erzielen. Unsere Mannschaft spielte nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht gut. Man bemühte sich, aber Fehlpässe waren an der Tagesordnung, die Außen Hauswald und Judt konnten sich nicht einbringen und waren einfach nur schwach. Mit hohen Flanken in die Innerverteidigung kann man halt Baumstämme von Männern wie Paulus und Kos nicht überwinden, zumal der im Sturm (!) eingewechselte Wolf (absoluter Totalausfall) nicht wirklich als Kopfball ungeheuer bekannt ist… Aue spielte weiter gefällig, aber bei Leibe nicht überragend. Dank Lukunkus Abschlussschwäche blieb es beim 1:0 und beinahe hätte Bunjaku in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielt, aber sein Volleyschuss verfehlte das Gehäuse. So wird sich unser Trainer Baumann Fragen gefallen lassen müssen: - Warum kann die Mannschaft die Spielstärke aus Heimspielen nicht Auswärts bringen und an wem liegt das? - Wie erklärt sich die Auswechslung unseres bisher besten Stürmers Cannizzaro gegen eine Außen Wolf der im Sturm überfordert ist? Eine ordentliche Beantwortung ist jedoch nicht zu erwarten, angesichts von Äußerungen in der Presse: „Wir haben gut dagegen gehalten…“, muss ich davon ausgehen, dass Herr Baumann unter Realitätsverlust leidet.Am Ende bleibt zu sagen, dass die Stimmung bei diesem Klassiker wirklich O.K. war. 10.500 begeisterte Zuschauer an einer Kultstätte machen halt mehr Spaß als Auswärtsspiele auf irgendwelchen böhmischen, ähh badischen Dörfern. Noch ein kleines bisschen Statistik: von nun 44 Spielen in Aue hat der RWE 3 gewonnen, der letzte Sieg datiert aus der Saison 93/94 (3:2) und selbst in 37 Auswärtsspielen zu Zeiten der DDR-Oberliga gab es nur 1 Sieg (2:0, 1957) im Lößnitztal (für den der es wirkliche wissen will: der 3.Sieg gelang 92/93, 3:1). Fazit: alles wie immer! - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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