WERRATALER JUNGS ONLINE |
|
|
|
|
Home > Spiele & Berichte (2002/2003) > Spielbericht |
|
||||||||||||||||||||||
|
Guter Dinge startete die 5-Mann-Autobesatzung der Werrataler Jungs am Samstag um halb 10, um die Jungs vom RWE hoffentlich auch mal wieder auswärts siegen sehen zu dürfen. Nachdem Andreas auf der Fahrt mit amüsanten Anekdoten von seiner Zeit bei der NVA glänzte, kam man eine halbe Stunde vor Kick-Off am Stadion Rosenau an. Die Schüssel in Augsburg ist mit gut 32 000 Plätzen der zweitgrößte Ground in der Regionalliga Süd. Hohe Stehränge mit Wellenbrechern nehmen die Kurven sowie die Seiten der Gegengerade ein. Die nette Haupttribüne bietet standesgemäß überdachte Sitzplätze, der Mittelblock der Gegengerade lädt ebenfalls zum Sitzen ein - unüberdacht versteht sich. Trotz der Laufbahn ist man jedoch näher dran am Spielfeld als beispielsweise im Steigerwald, die Akustik lässt natürlich zu wünschen übrig. Der harte Kern der
Heimfans (rund 400) findet sich links auf der Gegentribüne ein, ist vom
Support her außer einer kleinen Papptafel-Choreo zu Beginn jedoch eher
Mittelmaß, ab und zu ein paar Gesänge, das war's dann auch schon. Da
hatten die gut 200 Away-Supporters vom RWE heute ein wenig mehr zu
bieten. Die Choreographie zu Beginn der zweiten Hälfte mit rot-weißen Fahnen
und einem Spruchband wusste doch sehr zu gefallen. Auch beim Suppport
hatten heute die Erfurt-Fans die Nase vorn. ![]() Die Nase vorn hatten zunächst auch die RWE-Jungs auf dem Feld gegen den Tabellenvierten und direkten Mitfavoriten um den Aufstieg aus Augsburg. Mit der neuen Viererkette in der Abwehr und einer insgesamt technisch guten Leistung hatten die Erfurter mehr vom Spiel und erkämpften sich zahlreiche Chancen - alle blieben sie ungenutzt. Ob das allein auf das Fehlen von Ronny Hebestreit zu schieben war, soll mal dahin gestellt bleiben. Der FCA blieb im ersten Spielabschnitt zwar eher blass, hielt aber dennoch ganz gut mit.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild: Die Augsburger machten plötzlich
mehr Druck und beim RWE sagten sich auf einmal Abwehrfehler und
misslungene Pässe freundlich guten Tag. Im Fünfminutentakt kam die
Mittendorp-Elf zu hochkarätigen Chancen, die nur durch RWE-Keeper
Twardzik noch vereitelt werden konnten. Die Jungs aus der Blumenstadt
erarbeiteten sich jedoch ebenfalls wieder ein paar Torchancen, die im
Abschluss aber einfach zu harmlos waren. Das torlose Remis konnte somit
durchaus als leistungsgerecht gesehen werden, wenngleich die Gastgeber
in der zweiten Hälfte eindeutig die dickeren Chancen hatten.
![]() Insgesamt gesehen ist der eine Punkt im Kampf um den Aufstieg einfach zu wenig, um den Abstand zu einem Aufstiegsplatz eindämmen zu können. Was die Erfurter am heutigen Tag insgesamt für eine Leistung gezeigt haben, war außerdem weder zweitligatauglich, noch machte es die Ambitionen auf einen Aufstiegsplatz deutlich. Jetzt heißt es jedenfalls nach vorne blicken, denn bereits am Freitag steht gegen den FC Saarbrücken das nächste wichtige Spiel gegen einen Mitfavoriten an. Spätestens dann wird sich herausstellen, wer das Zeug zu einem Aufsteiger hat ... Robert
|
||||||||||||||||||||||||