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Freitag, 21. März 2003, 19.30 Uhr

Regionalliga Süd, 26. Spieltag

FC Rot-Weiß Erfurt

2:1

SV Darmstadt 98

-

 1:0 Sträßer

 2:1 Ziegner/EM.

4'
46'
56'

 

 1:1 Maier

 

Steigerwaldstadion, Erfurt

Kapazität

:

20 000

Zuschauer

:

4 135

Gästefans

:

150

Nachdem die Flutlichtpremiere im Steigerwald ja schon beim Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken zelebriert wurde, und ich dieses Spiel aufgrund eines Aufenthalts in der Schweiz verpasste, ergab sich heute im für mich 31. RWE-Heimspiel zum ersten Mal die Gelegenheit, den FC RWE zu hause unter Flutlicht zu sehen. Die erste Gelegenheit ein Flutlichtspiel zu sehen verpasste ich übrigens 1999, als die Lichtmasten vorm Spiel gegen Erzgebirge Aue, welches am Freitag stattfinden sollte, abknickten und das Spiel dann am Samstag stattfand. Übrigens ein durchaus verdientes 2:1 gegen die Erzgebirgler, insofern mich die Erinnerung an mein 2. RWE-Spiel nicht trügt. Na gut, genug zu meiner persönlichen Statistik.
Am heutigen Freitag war mir nach kurzweiliger Anreise mit Römü und Nobbi irgendwie schon beim Aussteigen aus dem Auto kalt und es mochte mir dann auch während der 90 Minuten weder aufgrund der guten Stimmung, noch aufgrund eines guten Spiels warm werden. Das frühe 1:0 brachte nicht den erhofften Schub, oder gar den Kantersieg, nein unsere RWE Kicker gerieten wieder in scheinbare Abwesenheit und wachten erst mit dem Ausgleich der Lilien kurz nach Wiederanpfiff, welcher von 150 Mitgereisten frenetisch gefeiert wurde, auf. (Gruß an Kai, auch wenn er diesmal leider nicht dabei war!)


Daraufhin entwickelte sich ein mehr oder weniger ausgeglichenes Spiel, mit leichten Feldvorteilen für den RWE und zwei Abseitstoren für den SVD. Die Entscheidung zum Sieg gelang dann abermals wie in der Vorwoche durch Thorsten Ziegner per Elfmeter. Logisch, dass er natürlich diesmal vom pubertierendem Heimmob in der Südkurve gefeiert wurde, anstatt ausgepfiffen zu werden wie vor einer Woche. Sind halt teilweise andere Leute, die auswärts fahren und die im Fanblock bei Heimspielen stehen.

 

Naja, was soll's, überragend war es zwar nicht, aber dass die drei Punkte bei uns blieben und wir zufrieden mit dem nun zugestiegenen Timo aus Bad Salzungen gen Heimat fuhren, geht schon in Ordnung. Aber anstatt uns nun bis zur Besinnungslosigkeit beim Tischrücken zu besaufen oder uns ins Bett zu legen um am Samstag ausgeschlafen aufstehen, machten Nobbi und ich uns von Breitungen direkt wieder in die gleiche Richtung auf, um uns 23.30 Uhr in Waltershausen mit Andy W. und HGW zu einer kleinen, lustigen Polentour zu treffen.

Christopher