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Freitag, 09. Mai 2003, 19.30 Uhr

Regionalliga Süd, 33. Spieltag

FC Rot-Weiß Erfurt

0:0

FC Bayern München (A)

-

Steigerwaldstadion, Erfurt

Kapazität

:

20 000

Zuschauer

:

2 640

Gästefans

:

60

Da nach der erneuten Auswärtsniederlage gegen die FCK-Amateure nun auch noch der Fall ins Mittelmaß droht, fanden sich heute nur erwartet wenige RWE-Supporters im weiten Rund ein - obwohl sich mit den Amateuren des neuen deutschen Meisters eine namhafte Elf im Steigerwaldstadion eingefunden hatte. Nichtsdestotrotz entwickelte sich in der ersten Hälfte ein müder Kick, der leider Zählbares vermissen ließ. Die gut 60 mitgereisten Gästefans aus Bayern supporteten ganz gut in anständiger Lautstärke. An den einschlägigen Zaunfahnen war deutlich zu erkennen, dass es sich hierbei nicht ausschließlich um den Amateur-Anhang der Bayern handelte. 

Der RWE-Mob tat sich wieder einmal gewohnt schwer, die nötige Stimmung zu verbreiten. Mittlerweile muss man sich ja wohl auch fragen, für wen man noch supporten soll, von 700 km - Touren nach Kaiserslautern, bei der die Mannschaft nach dem Spiel noch nicht einmal den Arsch in der Hose hat, zum Gästeblock zu kommen, möchte ich hier gar nicht sprechen.

Just zum Anpfiff der zweiten Hälfte ging kultigerweise plötzlich ein Regenschauer danieder, der wohl seinesgleichen sucht. Dieser veranlasste dann die Ordner dazu, die Tribüne für alle Fans zu öffnen, was zu einem regelrechten Sturm auf die überdachten Plätze führte. Bis auf ein paar Dutzend ganz hartgesottene war der Fanblock wie leergefegt und das Epizentrum der Stimmung kurzerhand auf die Tribüne verlegt - und wie. Unter dem Tribünendach entwickelte sich eine Stimmung wie schon lange nicht mehr. Fast durchgängig bis zum Schluss wurde gesungen und supportet - sogar ein Ufta war noch drin. Wieso geht sowas nicht auch im Fanblock?

Das alles half leider nichts mehr, denn auf dem Platz hatte bei diesem Sauwetter wohl keiner mehr so richtig Lust ein Tor zu schießen. Obwohl der RWE in der 2. Hälfte die spielbestimmende Mannschaft war, gelang kein Treffer und die Partie endete trostlos torlos. Und jetzt geht's auf den Halberg, wo der RWE in Vergangenheit leider ebenfalls so seine Probleme hatte.

Robert