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Home > Spiele & Berichte (2004/2005) > Spielbericht |
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Montagabend, Live-Spiel im DSF, wem es bisher noch nicht bewusst geworden war, der merkte es spätestens an diesem Spätsommerabend: der RWE ist endgültig in der 2. Bundesliga angekommen. Auch 16 000 Anhänger waren heute im Stadion angekommen - davon gut 500 aus München. Zwar ergab sich für den geneigten Fan die Möglichkeit, nach 13 Jahren Wartezeit wieder ein RWE-Spiel in voller Länge live im Fernsehen zu verfolgen (zuletzt beim Europapokal-Spiel gegen Ajax Amsterdam), doch trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen ?!?) waren die Ränge im Steigerwald einmal mehr proppevoll. Mit dem TSV 1860 München stand auch ein Gegner ins Haus, der vielversprechend für ein spannendes Spiel war (Saisonauftakt nahezu verpatzt mit Unentschieden gegen Haching, Niederlage in Aue, dann Heimsieg gegen Trier) und - mit dem Ziel Wiederaufstieg - in Erfurt schon fast unter Zugzwang stand. Die Zeiten, als man noch Deutscher Meister oder Pokalsieger wurde (1966 / 1942, 1964), sind eben auch schon eine ganze Weile her... Fürs heutige Spiel (und aufgrund der Medienpräsenz) hatten sich auch die EF-Ultras mal wieder eine kleine Choreo mit roten und weißen Fähnchen "einfallen" lassen: effekt- und innovationsmäßig zwar nicht der Brüller, sah aber trotzdem ganz nett aus. Auch mit Raketen und Bengalos wurde zum Anpfiff sogar ein wenig gezündelt. Und der Funke sprang auch prompt auf das Erfurter Team über: Nach drei Minuten vergab Hebestreit die erste dicke Chance allein vor Keeper Hofmann. Munter ging es weiter in Hälfte eins mit Chancen auf beiden Seiten und recht ausgeglichenen Spielverhältnissen. Erfurt mit Hebestreit als einzige Spitze agierte wie gewohnt aus der Defensive heraus, leider unterliefen nur wieder mal öfters Fehlpässe beim Spielaufbau. Nichtsdestotrotz gab's einige Tormöglichkeiten für die Rot-Weißen, so für Richter, der nur das Außennetz traf, oder David, der an Hofmann scheiterte. Auch in der zweiten Hälfte zeigten die RWE-Jungs eine konzentrierte Leistung gegen die favorisierten Sechziger und machten weiterhin Druck. Es wurde aber am heutigen Tag einfach nichts mit einem Erfurter Tor. Flanken, Eckbälle, gefährliche Einwürfe - nichts brachte den erwünschten Erfolg. Naja, die Chancenauswertung eben ... wie die letzte Spiele gezeigt haben auch in dieser Saison wohl wieder einer der Schwachpunkte. So blieb es beim - für den RWE unglücklichen - 0:0. Aber es zeigte sich - wie schon gegen Frankfurt - dass man durchaus in der Lage ist, auch mit größeren Gegnern mitzuhalten. Natürlich ärgert es, wenn du den Gegner fast 90 Minuten gut im Griff hast, dir Chancen erarbeitest und am Ende zu hause mit nur einem Punkt dastehst. Ein Unentschieden - und diese Leistung - gegen einen Erstligaabsteiger zeigen aber, dass der RWE in der zweiten Liga mitspielen kann. Am kommenden Sonntag geht's jedenfalls erst mal zum Tabellenführer nach Fürth - und mit dem gewonnenen Selbstbewusstsein ist dort vielleicht auch der ein oder andere Zähler drin. Robert - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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