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Home > Spiele & Berichte (2004/2005) > Spielbericht |
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Nach
nunmehr schon vier Zweitliga-Spielen
ohne Niederlage ging es zum ebenfalls noch ungeschlagenen Tabellenführer
nach Fürth ins Playmobilstadion, an das sich viele Erfurter noch gut
erinnern können. Eben dorthin wurde das Regionalligaspiel in der
letzten Saison gegen Feucht verlegt, als diese feststellen mussten, dass
Erfurt mehr Auswärtsfans hat, als sie Heimfans. Das
Spiel endete dazumal 1:1 und stellte einen wichtigen Punktgewinn zum
Aufstieg dar. Heute trafen sich Sandro, Robert, Sven, Leo und meine Wenigkeit, um unsere Erinnerungen ans Playmobilstadion zu erfrischen und natürlich um zu sehen, wie der RWE dem Tabellenführer den ein oder anderen Punkt entführt... Jedoch wurden wir und die anderen ca. 1200 Erfurter auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Fürther zeigten uns, dass man als Aufsteiger nicht einfach zum Tabellenführer fährt und mal eben Punkte mit nach Hause nimmt... Erfurt war das gesamte Spiel über nicht in der Lage, sich eine erwähnenswerte Chance herauszuarbeiten. Anders jedoch die Fürther, sie kamen zu einigen hochkarätigen Möglichkeiten. In der 21. Minute nutzte Rösler schließlich eine davon zum verdienten 1:0. Alle, die dachten, dass Erfurt jetzt wachgerüttelt sei und sich Torchancen erarbeiten würde, wurden enttäuscht, denn am Spielgeschehen änderte sich nichts. So war es dann auch nicht wunderlich, dass in der 36. Minuten Feinbier zum 2:0 traf, womit jedem Erfurter klar war, dass das Spiel verloren war, wenn sich das Erfurter Spiel in der 2. Halbzeit nicht grundlegend ändert... Und es änderte sich nicht! Zwar kam zur Halbzeit Akoto für Glöden, jedoch gliederte sich auch seine Leistung in das eher mäßige Erfurter Spiel ein (er spielte jedoch besser als Glöden). Immerhin war das Spiel in der 2. Halbzeit besser und Erfurt ließ kein weiteres Tor zu. Allerdings hatte es auch zu keinem Zeitpunkt den Anschein als könnte Erfurt ein Tor schießen oder gar das das Spiel drehen. Zu erwähnen
währen noch die beiden Platzverweise gegen Traub (Erfurt, gelb-rot, die
erste gelbe Karte davon allerdings für ein Foul von Bürger) und Ruman
(Fürth, rot wegen Tätlichkeit). Im
Großen und Ganzen war der Fürther Sieg vollkommen verdient - und sie
sind zurecht Tabellenführer. Die Erfurter Spieler kamen nach dem Spiel
in den Fanblock und bedankten sich für die Unterstützung - es gab zu Recht
keine Pfiffe, man kann ja nicht immer Punkte holen... P.S. trotz vieler gelber Karten für Erfurt (deutlich mehr als in allen vorangegangenen Spielen zusammen) ist Erfurt noch immer Spitzenreiter in der Fairplay-Statistik, dafür kann man sich zwar nichts kaufen, aber trotzdem... Lars - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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