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Home > Spiele & Berichte (2004/2005) > Spielbericht |
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Wenn es mit der Chancenausbeute so weiter geht, sieht es bald düster aus für den RWE. Einmal mehr zeigten die Rot-Weißen vor heimischem Publikum eine starke Leistung und kamen zu zahlreichen Chancen. Doch wie schon gegen 1860 München blieb den Erfurtern der erste Heimsieg der Saison auch diesmal verwehrt. Das Spiel begann stürmisch. Zunächst waren jedoch die Ahlener am Drücker, die sich kurz nach Anpfiff gleich die erste Großchance erarbeiteten. Danach hatten die Erfurter die Oberhand und kamen bis zur 10. Minute zu zwei dicken Möglichkeiten. Ein Freistoß von David verfehlte nur knapp das Tor und Braham sowie Akoto trafen beide in einer Szene nur Metall. Mit Pech hatte das nun wahrlich nicht viel zu tun, denn anstatt den Ball im Nachschuss einzuschieben, hämmerte Akoto die Kugel gen Tor, traf aber nur die Latte... Nach einer guten halben Chance wieder eine Riesen-Chance für Hebestreit. Doch Ahlens starker Keeper Meier erlaubte sich keinen Fehler und parierte glänzend. So ging's mit 0:0 und viel Ärger über die vergebenen Chancen in die Halbzeitpause. Müller sollte die erste Hälfte später jedenfalls als unsere bisher beste dieser Saison loben. Aber solange es an Toren mangelt, bringt uns das Lob recht wenig. Die Stimmung im ersten Spielabschnitt ließ heute stark zu wünschen übrig. Nicht nur, dass aufgrund der Kälte die wenigsten Lust hatten ihre Gliedmaßen zu bewegen, nein, auch von den Ultras war in Hälfte eins nichts zu hören - aus Protest wie sich später herausstellte und auch an der umgekehrt aufgehangenen Zaunfahne erkennbar war. In Hälfte zwei war der Capo aber glücklicherweise wieder am gewohnten Platz - dementsprechend erreichte auch die Stimmung wieder "Normalniveau"... Die Mannen in rot-weiß knüpften an die Überlegenheit aus der ersten Hälfte an und setzten Ahlen wieder unter Druck. Minute 57 sollte dann auch endlich die Erlösung vom "RWE-Torefluch" bringen - Braham versenkte den Ball nach einer standesgemäßen Zedi-Einwurf-Flanke im Netz. Doch die gute Laune dauerte nur für fünf Minuten an. Durcheinander in der RWE-Abwehr und ein Herr N`Diaye am rechten Fleck - schon war die Führung wieder verspielt, sehr zur Freude der 8 bis 10 mitgereisten Ahlen-Supporters. Müller brachte nun Neitzel und Onwuzuruike, um das Ziel drei Punkte doch noch zu verwirklichen, doch in den letzten knapp 30 Minuten gelang es keinem RWE-Akteur mehr die Kugel zu versenken. Traurig, traurig, zwei mal zu hause überlegen gespielt und trotzdem nur zwei Punkte geholt. Die Heimstärke des RWE scheint irgendwo zwischen Aufstiegsfeier und Saisonauftakt verloren gegangen zu sein... Mit nunmehr sieben Punkten aus sechs Spielen droht der RWE langsam in die Abstiegszone zu rutschen. Aber vielleicht gelingt ja in Unterhaching der große Coup - Norman, dein Herz schlägt doch für Rot-Weiß, oder? Naja, Tore machen müssen wir wohl auf alle Fälle selber ... Robert - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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