WERRATALER JUNGS ONLINE |
|
|
|
|
Home > Spiele & Berichte (2004/2005) > Spielbericht |
|
|||||||||||||||||||||||||
|
<< vorheriges Spiel << >> nächstes Spiel >>
Nach nunmehr neun Spielen ohne Sieg hofften die RWE-Fans am 11. Spieltag zu ungewöhnlicher Anstoßzeit (Mittwoch, 17.30 Uhr) auf ein Ende der negativen Serie und den ersten Heimsieg diese Saison. Doch eigentlich gab es keinen Grund für Optimismus: Die schlechteste Heimmannschaft traf auf die stärkste Auswärtsmannschaft; Oder auch: kein Heimsieg gegen keine Auswärtsniederlage, die schwächste Offensive gegen die stärkste – die Zeichen standen also nicht gut für den RWE... Vor dem Anstoß wurde Willi Landgraf zunächst für sein mittlerweile 480. Zweitliga-Spiel geehrt und bekam ein Trikot mit der Nummer 480 überreicht – doch dies sollte das letzte Geschenk an die Aachener sein... Zwar begannen die Gäste erwartungsgemäß gut und hatten in der ersten Viertelstunde bereits zwei Chancen durch Meijer und Rolfes, doch dann ließen die Aachener „Euro-Helden“ stark nach. Der RWE übernahm die Kontrolle über das Spiel und erarbeitete sich viele Chancen. Doch die bekannte Schwäche, der Abschluss, ließ wieder einmal grüßen. So ging es mit 0:0 in die Pause, obwohl Erfurt hätte führen können, gar müssen. Nach Wiederanpfiff war das Spiel recht ausgeglichen, bis Alexander Klitzpera, der Aachener Manndecker, den entscheidenden Blackout hatte: Nachdem eine Flanke durch Braham per Kopf verlängert wurde, bugsierte Klitzpera den Ball mit der Hand in Richtung Aachener Torwart. Der Schiri hatte zwar nichts gesehen, doch der Linienrichter lief sofort Richtung Strafraum und deutete an, dass es Elfmeter und gelbe Karte geben müsse. Dieser Forderung kam der Schiedsrichter schließlich nach, so dass Markus Kreuz in der 51. Minute sicher zum 5. Erfurter Saisontor einschießen konnte. Nach dem Gegentor wachten die Aachener jedoch auf und kontrollierten plötzlich das Spiel. Erfurt hingegen ließ sich hinten rein drängen und kam nur noch sehr selten vors gegnerische Tor. Doch die Rot-Weißen konnten die Führung 40 Minuten lang verteidigen und feierten endlich ihren ersten Heimsieg, auch wenn Twardzik in der Nachspielzeit noch mal alles geben musste und einen Schuss gerade so um den Pfosten lenkte. Fazit: Das Glück ist zurück, und hoffen wir, dass es noch eine Weile in Erfurt bleibt, damit wir am Sonntag gegen den MSV den zweiten Heimsieg feiern und uns möglichst schnell in Richtung „Insel mit 40 Punkten“ bewegen können. Lars
|
|||||||||||||||||||||||||||