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Home > Spiele & Berichte (2004/2005) > Spielbericht |
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Einen vom Papier her "angenehmen" Gegner erwartete der RWE beim ersten Punktspiel im neuen Jahr. Schließlich war mit dem 1. FC Saarrücken ein Team im Steigerwald zu Gast, das man zuletzt zwei mal hatte schlagen können. Das 2:1 im Mai 2004 verhalf den Rot-Weißen zum Vollenden des Aufstiegs-Triumphs und das 2:0 aus dem Hinspiel im August bescherte der Müller-Elf einen Traumstart in die erste Zweitliga-Saison nach zwölf Jahren. Ein Selbstläufer, könnte man meinen. Doch Pustekuchen ... Nur vier Minuten sollte es dauern, bis der Ball zum ersten mal im Erfurter Netz zappelte. Eiskalt köpfte Matthias Hagner eine Flanke von Demai zum 0:1 ein und profitierte dabei von einem herrlichen Abstimmungsfehler zwischen David Fall und Claus "hast-auch-schon-mal-besser-ausgesehen" Reitmaier. Sein Bauchgefühl bewegte am heutigen Tag René Müller wieder dazu, den Torwart-Oldie mit der 40 auf dem Rücken in den Kasten zu stellen. Auch René Müllers Bauch streikt manchmal... Vom Gegentor überrascht begann der RWE sofort mit einer halbherzigen Gegenoffensive. Onwu's Schuss von links wird jedoch pariert, Glödens Versuch nur eine Minute später ist zu schwach. Einzig der Lattenschuss von Zedi aus 16 Metern lässt die Fans nach 15 Minuten aufhorchen. Doch damit war es das auch schon wieder mit den rot-weißen Angriffsbemühungen. Das Spiel plätscherte vor sich hin, Erfurt versuchte sich im Spielaufbau, Saarbrücken lauerte auf Konter. Kurz vor der Pause dann noch mal Metall - diesmal auf der anderen Seite. Nehrbauer trifft nur den Pfosten und bewahrt die Erfurter damit vor einem noch höheren Rückstand. Hälfte zwei brachte nicht viel Neues. Bei Temperaturen um die null Grad warteten Fans - augenscheinlich ebenso wie Erfurter Spieler - eigentlich nur noch auf den Abpfiff. Zwar brachte René Müller mit Neitzel und van Buskirk noch mal Offensivmaterial ins Spiel, doch auch mit der Brechstange wollte es nicht so recht klappen an diesem Januartag. Neuzugang Senad Tiganj - von Anfang an dabei - hatte es ebenfalls schwer, sich durchzusetzen. Nur ab und zu ließ er seine spielerische Klasse durchblitzen - für ein Tor, wie in der Vorbereitung, reichte es aber nicht. So blieb es beim etwas schmeichelhaften Auswärtssieg für die Saarbrücker, die nun vom Aufstieg ins Oberhaus träumen dürfen. Für den RWE war die Heimniederlage jedoch eine bittere Pille. Obwohl Erfurt nach diesem Spieltag noch immer auf Platz 14 steht, wird es langsam eng im Abstiegskampf. Gegen Oberhausen muss deshalb mindestens ein Unentschieden her. Denn auch wenn wir jedes der noch ausstehenden sieben Heimspiele gewinnen sollten, haben wir nur 40 Punkte auf dem Konto. Und ob das zum Verbleib in Liga zwei reicht, steht noch nicht fest... (um mal unseren Schatzmeister zu zitieren) Robert - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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