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Sonntag, 30. Januar 2005, 15.00 Uhr

2. Bundesliga, 19. Spieltag

Rot-Weiß Oberhausen

4:3

(3:1)

FC Rot-Weiß Erfurt

-

 

1:1  Keita

2:1  Keita

3:1  Frommer

 

4:2  Zedi/ET

 

23'

37'

38'

44'

56'

64'

90'

 0:1  Klingmann

 

 

 

 3:2  Tiganj/Elfm.

 

 4:3  Zedi

Stadion Niederrhein, Oberhausen

>> Panorama-Foto <<

Kapazität

:

21 500

Zuschauer

:

4 080

Gästefans

:

200

Am zweiten Spieltag der Rückrunde stand das Spiel gegen Oberhausen an - ein enorm wichtiges Spiel für den RWE, da es gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ging. Trotzdem fanden nur 4080 Zuschauer den Weg ins Niederrheinstadion, darunter etwa 200 Erfurter. Das Publikum sollte bei schlechtem Wetter und aufgrund tiefen Rasens zwar kein sonderlich gutes Spiel sehen, an Toren sollte es heute jedoch nicht mangeln…

Nach einer anfänglichen Abtastphase ohne größere Torchancen kam Klingmann in der 23. Minute gut 20 Meter vor dem Tor an den Ball und zog einfach mal ab… Adler kam zwar mit den Fingerspitzen noch ran, konnte das Tor aber nicht verhindern. Alles lief also wie erhofft, und bis dato hatten die Erfurter nie verloren, wenn sie in Führung gegangen sind…

Beim 0:1 blieb es dann auch bis zur 36. Minute, doch dann brach bei den Erfurtern der kollektive Tiefschlaf aus… In Minute 37 wurde Tieku einfach vergessen, dessen Kopfballablage nahm Keita direkt und hämmerte den Ball unter die Latte: der Ausgleich. Eine Minute später reichte ein langer Pass aus, um die komplette Erfurter Hintermannschaft aussteigen zu lassen. Keita musste den Ball nur noch zum 2:1 an Reitmaier vorbeischieben. In der 44. Minute war es dann Frommer, der freistehend vor Reitmaier zum 3:1 einschieben durfte.

Zur Halbzeit reagierte Müller und brachte für Fall und Hebestreit Koumantarakis und David, was sich positiv auf das Erfurter Angriffsspiel auswirkte. So konnten sich die Rot-Weißen die ein oder andere Chance erarbeiten. Als David in der 56. Minute frei auf Adler zulief, wurde er von Wimmer umgestoßen. Der fällige Elfmeter wurde sicher durch Tiganj zum 3:2 verwandelt - das erste Pflichtspieltor des Slowenen für den RWE.

Von nun an war Erfurt dem 3:3 näher als Oberhausen dem 4:2, doch nach einen 40-Meter-Freistoß von Keidel in der 64. Min. köpfte Kapitän Zedi den Ball unglücklich ins eigene Tor - die Entscheidung. Daran änderte auch Zedis Tor in der Schlussminute nichts mehr, als er einen David-Freistoß zum 4:3-Endstand ins Tor verlängerte.

Zu erwähnen wäre noch, dass Reitmaier nicht immer den sichersten Eindruck gemacht hat und auch bei einigen Toren unglücklich aussah. Andererseits hätte die Erfurter Abwehr nie zulassen dürfen, dass die gegnerischen Stürmer so oft frei vor Reitmaier zum Schuss kommen…

Bleibt zu hoffen, dass nächste Woche gegen Essen der erste Rückrunden-Sieg eingefahren wird. Sonst wird es sehr, sehr schwer mit dem Klassenerhalt für unsere Rot-Weißen. Vielleicht können uns ja die beiden Last-Minute-Verpflichtungen weiterhelfen: Markus Dworrak vom FSV Mainz 05 wird bis Saisonende ausgeliehen, Zoran Pavlovic, seines Zeichens 28-facher Slowenischer Nationalspieler, hat einen Vertrag bis 2006 unterschrieben.

Lars

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Bilder: Lars Rommel