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Sonntag, 20. Februar 2005, 15.00 Uhr

2. Bundesliga, 22. Spieltag

FC Rot-Weiß Erfurt

1:2

(1:1)

SpVgg Greuther Fürth

-

 

1:1  David

 

13'

43'

61'

 0:1  Hilbert

 

 1:2  Albertz

Steigerwaldstadion, Erfurt

Kapazität

:

20 000

Zuschauer

:

6 314

Gästefans

:

200

Schluss, aus, vorbei. Für René Müller ist nach dem 22. Spieltag der Saison 2004/2005 das Kapitel RWE nach anderthalb Jahren vorzeitig abgeschlossen. Im Anschluss an die 1:2-Niederlage gegen Greuther Fürth - der zehnten in dieser Saison - trennten sich Müller und die RWE-Vereinsführung in gegenseitigem Einvernehmen. Wer sein Nachfolger werden wird, stet bisher noch nicht fest. Bis auf Weiteres wird deshalb Co-Trainer Alois Schwartz den Posten des Cheftrainers übernehmen. 

Für viele Kritiker war es nur die folgerichtige Konsequenz aus der andauernden Punktspielschwäche der Rot-Weißen. Nichtsdestotrotz steht die Entlassung des Leipzigers im Widerspruch zu den nachhaltigen "Treueschwüren" des Vorstands in den vergangenen Wochen. Auch nach der 1:3-Schlappe in München und dem Sturz ans Tabellenende beteuerte man in Erfurt: "René Müller bleibt unser Trainer. Es gibt keine Alternativen." Im Fußball ändern sich die Dinge eben manchmal von einem Tag auf den anderen...

Nur zwölf Minuten hatte es an diesem frostigen Sonntagnachmittag gedauert, bis der Ball zum ersten mal im Erfurter Tornetz zappelte. Nach einem katastrophalen Patzer von Andreas Richter schob Hilbert die Hereingabe seines Mitspielers ohne Probleme zum 1:0 für die SpVgg aus Fürth ein. Wie so oft war es ein individueller Fehler im Rückraum der Rot-Weißen, der die frühe Führung der Gäste erst ermöglichte.

Auch nach dem Gegentreffer war bei der Müller-Elf kein Aufbäumen zu erkennen: Fehlpässe, Zweikämpfschwäche und Ideenlosigkeit prägten über weite Strecken das Spiel. Die zahlreichen Chancen auf Seiten der Gäste blieben jedoch ungenutzt. So erzielte Pavel David kurz vor der Pause wie aus dem Nichts das 1:1 - Erfurt war durch einen verwandelten Freistoß plötzlich wieder zurück im Spiel.

Nach dem Wechsel kam etwas mehr Schwung in die Erfurter Offensive. Müller versuchte es in der 58. Minute mit van Buskirk für Traub. Er spürte, dass mit etwas Glück heute gegen den Tabellendritten auch ein Dreier drin sein könnte - und damit der Klassenerhalt wieder in greifbare Nähe rückt. Doch an Glück sollte es Müller und seinem Team auch heute wieder fehlen. So markierte Jörg Albertz den 2:1-Endstand für die Fürther in der 63. Minute - nur typisch, dass das Gegentor mitten in der stärksten Phase der Blumenstädter an diesem Tag fallen sollte.

Beim RWE brachen danach fast alle Dämme. Die spielfreudigen Fürther hätten in der Folge mit hochkarätigen Chancen auf 3:1 oder 4:1 erhöhen können. Doch es blieb beim schmeichelhaften 2:1-Auswärtssieg der Franken. Für Müller und die Vereinsführung war es der Schlussstrich unter eine Beziehung, die mit dem dem 2:1-Sieg über Saarbrücken ihren Höhepunkt und mit einer 1:2-Niederlage gegen Fürth ihren Tiefpunkt erreicht hatte.

Robert

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Der FC Rot-Weiß Erfurt - Fanclub "Werrataler Jungs" bedankt sich bei René Müller für das Engagement und die Arbeit, die er in den letzten 19 Monaten in Erfurt erbracht und geleistet hat. Wir sind stolz auf die Erfolge, die wir mit ihm feiern durften und wünschen ihm für seine weitere sportliche Laufbahn alles Gute. 

Danke René !

RWE-Fanclub "Werrataler Jungs"

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