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Freitag, 18. März 2005, 19.00 Uhr

2. Bundesliga, 26. Spieltag

FC Rot-Weiß Erfurt

3:0

(2:0)

SV Eintracht Trier 05

-

1:0  Tiganj

2:0  Tiganj

3:0  Tiganj

10'

12'

50'

 

Steigerwaldstadion, Erfurt

Kapazität

:

20 000

Zuschauer

:

7 519

Gästefans

:

50

Erster Heimsieg in der Rückrunde! Und so wichtig wie er war, so schön war er auch…

Die 7500 im Stadion staunten nicht schlecht, als Tiganj bereits in der 10. Minute eine Ecke per Kopf ins Tor bugsierte - ein Auftakt nach Maß. "Nun geht wohl das Zittern wieder los", dachten da die meisten im Steigerwald. Doch Tiganj strafte sie Lügen, denn bereits zwei Minuten später verwandelte er nach einem schönen Pass von Hebestreit kaltschnäuzig ins kurze Eck. Von da an ließen es die Erfurter etwas schleifen, ohne jedoch wirklich in Gefahr zu geraten. Lediglich zwei Distanzschüsse von Pekovic wären zu erwähnen, von denen einer an die Latte ging und der andere von Twardzik abgewehrt wurde. Aber auch Erfurt hatte Chancen auf 3:0 zu erhöhen, doch vergab diese.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste: In der 50. Minute, nachdem Dworrak den Ball in Nähe des Trierer Strafraums erobert hatte, nahm Tiganj sich die Kugel, ging ein paar Schritte und zog trocken ins lange Eck ab - die Entscheidung. Doch auch in der zweiten Hälfte gab es noch Chancen für Erfurt, zu erhöhen. So vergab zum Beispiel der in der 82. Minute für Tiganj gekommene Neitzel freistehend vor Ischdonat. Für die „Null“ am  Ende zeichnete sich Twardzik verantwortlich, der seine Patzer gegen Aue durch eine starke Leistung wieder wett machte und auch die ein oder andere 100%ige noch rausgefischt hat. 

Im Großen und Ganzen eine gelungene Heimpremiere für Jan Kocian, der erst mal „trainingsfrei“ bis Dienstag angeordnet hat. Tiganj darf sogar einen Tag länger in Slowenien bei seiner Familie bleiben, die sich im Übrigen keine Sorgen machen muss, wenn sie denn mal in Erfurt ist. Tiganj hat mit den drei Toren ein Versprechen eingelöst und somit die kostenlose Übernachtung seiner Familie im Hotel „Linderhof“ sichergestellt. Wir meinen: Macht dem Senad doch mehr solcher Angebote, es scheint zu helfen…

P.S.: Die Trierer fanden das alles nicht so lustig. Einige haben sich deutlich vor Abpfiff in ihren Bus begeben, die Verbliebenen haben die Fahnen abgehangen und dem Spiel im wahrstem Sinne den Rücken gekehrt…

Lars

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