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Freitag, 1. April 2005, 19.00 Uhr

2. Bundesliga, 27. Spieltag

Alemannia Aachen

5:1

(4:0)

FC Rot-Weiß Erfurt

-

1:0  Meijer

2:0 Meijer

3:0  Gomez

4:0  Meijer

5:0  Fiel

 

3'

36'

40'

44'

47'

90'

  

 

 

 

 

 5:1  Richter

Tivoli, Aachen

>> Panorama-Foto <<

Kapazität

:

22 500

Zuschauer

:

20 962 (A)

Gästefans

:

 500

Bitter, Bitter! In Aachen kann man verlieren, aber man muss sich nicht abschlachten lassen. 

Wie schon so oft in letzter Zeit reisten wieder mal viele Erfurter voller Hoffnung mit zu einem Auswärtsspiel, mehr Fans als man das bei einem Verein in diesen Tabellenregionen vermuten könnte. Und es hat sich eigentlich immer gelohnt. fast immer konnte man wenigstens eine Halbzeit sehen, in der man gemerkt hat: die Mannschaft will, sie kämpft, der Klassenerhalt ist möglich - in Aachen war dies nicht zu sehen ...

Nach 82 Sekunden ein frühes Gegentor - soll schon mal vorkommen bei Erfurter Auswärtsspielen. Eric Meijer war's egal, er markierte das 1:0 per Kopf. In der Folgezeit war Aachen überlegen ohne aber zu brillieren ... Eine halbe Stunde nach dem 1:0 kam dann auch noch die Gelb-Rote Karte für Keller hinzu, der sich nach einer Notbremse auch über glatt Rot nicht hätte beschweren können.

Nun stand die Frage im Raum: Können sich zehn Erfurter gegen elf Aachener, die auch so schon überlegen waren, behaupten?! Die Antwort gab die folgende viertel Stunde, die eigentlich keines Kommentars bedarf. In der 36. Minute fälschte Meijer einen Freistoß ins Tor ab, vier Minuten später bereitete er das Tor von Gomez vor, und traf weitere vier Minuten später wieder selbst zum 4:0-Pausenstand. 

Und weil frühe Tore so schön sind, machte Christian Fiel zu Beginn der zweiten Hälfte gleich noch das 5:0 - Fußballherz was willst du mehr? Zumindest wenn das Herz nicht für Erfurt schlägt ... Von da an haben dann die Aachener ein, zwei Gänge raus genommen und ihre Kräfte gespart. Die Erfurt-Fans flüchteten sich in Ironie und skandierten „Auswärtssieg“, man wollte auch die Welle initiieren, doch die Aachener wollten nicht so recht mitmachen.

Wie durch ein Wunder fiel in der Nachspielzeit sogar noch der Ehrentreffer durch Richter, aber auch der vermochte nicht über die katastrophale Leistung hinwegzutäuschen. Fakt ist, dass man mit einer solchen Leistung nichts in der 2. Liga zu suchen hat, und wenn nicht bis Mittwoch zum Haching-Spiel ein Ruck durch die Mannschaft geht, dann ist das Abenteuer 2. Liga schon bald passé !

Lars

Bilder von der Fanclub-Busfahrt >>

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