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Home > Spiele & Berichte (2004/2005) > Spielbericht |
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Beim Thüringer Fußballverband hatte man sich das sicher anders vorgestellt. Nachdem die erste Mannschaft des RWE aufgrund von "Meinungsverschiedenheiten" beim Pokalsieg 2003 für den Thüringen-Pokal 2003/2004 gesperrt worden war, schaffte die rot-weiße "Reserve" trotzdem den Sprung ins Endspiel, wo man den Freunden aus der Saalestadt schließlich nur knapp unterlag. Trotz des Ausschlusses vom Landespokal ist der RWE in dieser Saison im DFB-Pokal dabei - 2. Liga macht's möglich - und machte den TFV-Oberen damit einen Strich durch die Rechnung. So geht's an diesem Samstagnachmittag in der ersten Hauptrunde gegen die "alten Bekannten" aus der Hessen-Metropole. Schließlich steht man sich bereits zum dritten Mal im DFB-Pokal gegenüber. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Pokalrunde 2002/2003 musste man sich im Duell Regionalliga gegen 1. Bundesliga den Eintrachtlern noch mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Das sollte heute natürlich anders werden. Beim ersten von drei Duellen kann es ja nicht schaden, den Frankfurtern mit einem Pokalrauswurf schon einmal Respekt einzuflößen. Aber wie viele erwartet haben, kam alles ein wenig anders. Die 14 500 Zuschauer im Steigerwald sahen eine schwache erste Hälfte, in der die Gäste das Spiel zwar klar dominierten, jedoch leichtsinnig die wenigen Chancen vergaben. Viele Leichtsinnsfehler unterliefen den RWE-Akteuren, die kaum um Spielaufbau aus der eigenen Hälfte heraus bemüht waren. Wie angekündigt konnte Urgestein Claus Reitmeier seine Premiere zwischen den Pfosten feiern und machte dabei keine schlechte Figur. Ob es der Stimmung im Team dienlich ist, zwischen dem souverän haltenden Twardzik und dem erfahrenen Reitmaier zu wechseln sei dahingestellt. Für René Müller stand jedoch scheinbar fest, dass die wohl bekannteste Neuverpflichtung die Saison nicht ausschließlich auf der Reservebank schmollen sollte. Nach der Pause jedenfalls präsentierte sich die Rot-Weiß-Elf von ihrer besten Seite. Mit einigen dicken Chancen wurde die Hälfte eingeläutet und es war zu spüren, dass Müller das Gekicke seiner Elf in der ersten Halbzeit - wie auch den Fans - wohl ganz und gar nicht gefallen hat. Ein Torerfolg blieb trotzdem weiter aus. Erfurt jedoch weiter am Drücker. Doch wie das eben meistens so ist: wenn du die Tore nicht selber machst, wirst du irgendwann dafür bestraft. Und dieses "irgendwann" war in der 73. Minute gekommen. Patrick Ochs markierte den Führungstreffer für die Eintracht. Die rund 2 500 mitgereisten Anhänger, die wie nicht anders zu erwarten war durchweg lautstark supporteten, waren nun natürlich nicht mehr zu bremsen. Doch noch war das Spiel ja nicht zuende und so folgte eine kräftige Schlussoffensive der Rot-Weißen, die sich sehen lassen konnte. Doch nichts sollte dabei rausspringen. Hebstreit und Freunde versiebten dickste Chancen zum Ausgleich. Ein Kopfballtor von Traub wurde von Schiedsrichter Sippel wegen Fouls aberkannt. Und so blieb es eben beim ganz bitteren 0:1. 45 starke Minuten waren einfach zu wenig, um die Eintracht heute zu bezwingen. An diese gute Leistung gilt es trotzdem anzuknüpfen, denn jetzt zählt es erst einmal, in den nächsten Punktspielen Erfolge zu feiern, um nach dem guten Liga-Auftakt nicht gleich wieder in die Abstiegszone zu rutschen. Grüße an dieser Stelle an Wupperhopper Matthias, der sich am heutigen Tag auch endlich einmal ins Steigerwaldstadion verirrt hatte. Bemerkenswert weiterhin war die Anwesenheit von 8 Werrataler Jungs, die mit 4 (!) Autos bzw. per Zug angereist waren. Auch daran kann in Zukunft angeknüpft werden! Robert - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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