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Samstag, 6. August 2005, 14.00 Uhr

Regionalliga Nord, 3. Spieltag

FC Rot-Weiß Erfurt

2:0

(2:0)

Hamburger SV II

-

1:0  Brunnemann

2:0  Bertram 

10'

25'

 

Steigerwaldstadion, Erfurt

Kapazität

:

20 000

Zuschauer

:

4 538

Gästefans

:

0

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 

Starke Erfurter besiegen Hamburg II

Zum Abschluss der "Hamburger Woche" stand für den FC Rot Weiß das Heimspiel gegen die Zweite Mannschaft des Hamburger SV auf dem Programm. Das junge Team belegte im Vorjahr den sechsten Tabellenplatz und war eine der stärksten Auswärtsmannschaften der Regionalliga Nord. Trainer Dotchev sprach im Vorfeld vom "bisher schwersten Spiel". 

Wegen des Großereignisses Turmsprengung in Breitungen machte sich mit Sandro, Anne und Björn heute nur eine kleine Delegation der Werrataler Jungs auf den Weg in nach Erfurt. Mit Tola Paulke konnte jedoch ein neues Gesicht im Steigerwaldstadion begrüßt werden.

Vor Beginn des Spiels wurde zunächst das Geburtstagskind Björn Brunnemann von den über 4 500 Fans gefeiert. Nach Spielanpfiff passierte jedoch zehn Minuten lang gar nichts. Aus heiterem Himmel fiel schließlich der vielumjubelte Führungstreffer für die Rot-Weißen. Eine Erfurter Ecke fand im Geburtstagskind Brunnemann einen Abnehmer, der aus acht Metern genau ins Eck einschoss. Der dort postierte Hamburger konnte den Ball nicht mehr abwehren.

Entscheidung noch vor der Pause

Der Treffer schien die Mannschaft aber nicht zu beflügeln. Hamburg wurde nun besser und erarbeitete sich leichte Vorteile. Teilweise marschierten die technisch starken Spieler an vier Erfurter Akteuren vorbei. Zählbares kam dabei aber nicht heraus, was auch an der meist sicheren Erfurter Hintermannschaft lag. Mitten in der Hamburger Druckphase fiel der zweite Treffer für Erfurt (25.). Wieder nach einer Ecke war es diesmal Bertram, der einköpfen konnte. Kurz darauf wurde Brunnemann verletzt ausgewechselt und mit viel Beifall verabschiedet. Das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt schon fast entschieden, zumal bei den Hamburgern nun gar nichts mehr lief. Zum Ende der ersten Hälfte vergab Erfurt beste Chancen im Minutentakt.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Schlafwageneinlage der Erfurter. Aus dem Gewühl heraus landete der Ball plötzlich beim Gegner, der mit zwei Spielern aufs rot-weiße Gehäuse zustürmte. Der Angriff wurde aber durch den Assistenten unterbrochen, da der Stürmer den im Abseits stehenden Mitspieler anspielte anstatt selbst zu schießen. Auf der anderen Seite ließ Onwuzuruike die komplette Hamburger Abwehr stehen und zog aufs Tor ab. Der Torwart konnte gerade so zur Ecke retten.

Sieg über die Zeit gerettet

In der 72. Minute ergab sich wieder eine gute Chance für Hamburg, als Laas den Ball an den Pfosten knallte. Im direkten Gegenzug spielt David den Ball freistehend vorm Tor zum mitgelaufenen Hebestreit, der den Ball aber nicht mehr erreicht - die letzte nennenswerte Chance im Spiel. Erfurt verteidigte den Vorsprung bis zum Schluss und gewann letztendlich verdient mit 2:0 gegen gut aufspielende Hamburger. Die Abwehr stand heute meist sicher und auch Ratajczak machte einen sicheren Eindruck. Onwuzuruike lieferte eine starke Leistung ab und wird langsam aber sicher zum Publikumsliebling. 

So konnten auch die Werrataler Jungs, mit einem kleinen Zwischenstop in der Frittenbude beruhigt und zufrieden die Heimreise antreten.

Text:  Björn Pauli