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Samstag, 13. August 2005, 14.00 Uhr

Regionalliga Nord, 4. Spieltag

SV Werder Bremen II

3:0

(1:0)

FC Rot-Weiß Erfurt

-

1:0  Peitz 

2:0  Artmann 

3:0  Banecki 

32'

60'

61'

 

Weserstadion Platz 11, Bremen

Kapazität

:

3 500

Zuschauer

:

600

Gästefans

:

150

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 

Mit drei Autos nach Bremen und dennoch kein Punktgewinn

Am 13. August stand das zweite Auswärtsspiel dieser Saison für Erfurt an. Unsere Freude auf das Spiel war groß, da Bremen II bis zu diesen Spieltag weder ein Tor geschossen noch einen Punkt gewonnen hatte. Wir hofften also auf einen Auswärtssieg der Rot-Weißen in Bremen.

 

Unsere Fahrt sollte um 7 Uhr in Springstille beginnen. Von da aus fuhren Björn, Felix und Danny nach Breitungen. Um 7.30 Uhr trafen wir dann in Breitungen bei Präsidenten Sandro ein. Mit seinen PKW ging es weiter Richtung Bad Hersfeld. Wie vereinbart trafen wir dort um 9 Uhr Christopher. Nachdem Sandro sein Auto ordnungsgemäß abgestellt und verschlossen hatte, konnten wir laut Christopher zu „vjünft“ starten. 

 

RWE vergibt beste Chancen

 

Um 13 Uhr kamen wir dann endlich in Bremen an. Das Spiel fand auf Platz 11 neben dem Weserstadion statt. 600 Zuschauer, davon 150 aus Erfurt, feuerten die Spieler kräftig an. Die Partie begann ziemlich ruhig, bis in der 25. Minute nach einem Freistoß von Gruev auf Holst das erste Tor hätte fallen müssen. Wenig später in der 32. Minute traf Peitz für Bremen II nach einen Freistoß per Kopf zum 1:0. Kurz vor der Pause parierte der Tormann von Bremen noch einen Flugkopfball von Pavel David.

 

In den ersten Minuten nach der Pause drängte Rot-Weiß noch stärker auf den Ausgleich. Doch weder der eingewechselte Anicic, noch Hebestreit oder Bertram brachten den Ball über die Linie. Nach einem Missverständnis zwischen Six und Keeper Ratajczak erzielte Artmann in der 60. Minute das 2:0 für Bremen II. Banecki setzte mit einem Sololauf durch die gesamte Erfurter Abwehr kurze Zeit später den Endpunkt zum 3:0. 

 

Kein Traumfußball

 

Wir alle waren natürlich unzufrieden, da man nach der weiten Strecke bis nach Bremen nicht gerade mit Traumfußball verwöhnt wurde. Uns war schnell klar, dass diese Leistung von Erfurt unakzeptabel war. Wir hoffen auf baldige Besserung.

 

Um 16 Uhr traten wir dann unsere Heimfahrt an. Bei dieser bekam Danny durch Björn und Christopher noch einige hilfreiche Tipps im Bezug auf den Umgang mit den weiblichen Wesen. Um 20 Uhr trafen wir dann wieder ziemlich enttäuscht in unserer Heimat an.

 

 

Text:    Danny Cziupka