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Samstag, 10. September 2005, 14.00 Uhr

Regionalliga Nord, 8. Spieltag

FC Rot-Weiß Erfurt

2:2

(1:1)

Fortuna Düsseldorf

-

1:0  Gruev

 

 

2:2  Hebestreit 

3'

27'

86'

90'

 

 1:1  Barth

 1:2  Feinbier

Steigerwaldstadion, Erfurt

Kapazität

:

20 000

Zuschauer

:

4 978

Gästefans

:

150

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Turbulente Schlussphase

Drei Heimsiege standen bisher auf dem Konto der Rot-Weißen. Gegen Fortuna Düsseldorf sollte diese Serie fortgesetzt werden. Dass mit Uwe Weidemann ein Ex-Erfurter auf der Trainerbank der Gäste saß, änderte an dieser Zielstellung nichts.

Knapp 5 000 Zuschauer waren in den Steigerwald gekommen, um gegen den Traditionsverein vom Rhein einen Sieg zu sehen. Und kaum hatten sie sich auf ihren Plätzen eingefunden, gab es auch schon Grund zum Jubel. Ilia Gruev zirkelte einen Freistoß über die Mauer am verdutzten Düsseldorfer Schlussmann vorbei ins Netz. 

Die frühe 1:0-Führung für den RWE - besser konnte das Spiel nicht beginnen. Doch Düsseldorf machte das Spiel und kam, nicht zuletzt durch de verunsichert wirkende Abwehr der Erfurter, zu Chancen. In der 27. Minute sollte den Gästen nach einer Ecke der Ausgleich gelingen. Barth köpfte gegen Ratajczak ein - seine persönliche Freude am Tor hielt jedoch nicht lange. Bereits sechs Minuten später sah er nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot und musste vom Platz.

Erfurt dominant aber ohne Glück

Erfurt also nun in Überzahl und auch mit dicken Chancen. David vergab in der 35. Minute die größte Möglichkeit zur erneuten Führung und auch bei seinen Kollegen wollte der Ball bis zur Halbzeit nicht so recht ins Tor. Daran änderte sich auch in der zweiten Halbzeit recht wenig. Die Rot-Weißen wirkten jetzt zwar zunehmend dominanter, hatten aber vor dem Tor einfach kein Glück. Ob Onwuzuruike, Hebestreit oder David - das 2:1 wollte ihnen einfach nicht gelingen.

In Minute 69 wurde Gruev ausgewechselt und mit Kacani kam ein Erfurter Neuzugang auf den Platz. Torlaune sollte sich trotzdem nicht einstellen. Und so kam es, wie es immer kommt -  der scheinbar unterlegene Gegner schenkt dem drückend überlegenen, aber glücklosen Team einen ein. Düsseldorfs Neuverpflichtung Markus Feinbier köpfte den Ball vier Minuten vor Ende ins Tor und brachte die Rheinländer damit trotz Unterzahl in Führung.

Hebestreits Antwort

Das letzte Wort sollte an diesem Tag allerdings noch nicht gesprochen sein. Nicht Björn Brunnemann sondern Ronny Hebestreit bugsierte den Ball in der 90. Minute ins Tor der Gäste und sorgte damit für den glücklichen, aber verdienten Ausgleich in letzter Minute. Mit diesem Ergebnis konnten nach dem Spiel zwar beide Seiten zufrieden sein - das Erfurter Ziel, den vierten Heimsieg in Folge einzufahren, wurde jedoch verpasst.

Text/Fotos:  Robert Nößler

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