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In der 25. Minute wurde Gruev, als er im Strafraum zum Ball lief, von einem Gegenspieler zu Fall gebracht, doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus. Von da an machten die Gäste von der Wupper etwas mehr Druck und kamen, auch aufgrund von Unsicherheiten in der RWE-Abwehr zu Chancen. So in der 38. Minute durch Malura oder drei Minuten später durch Policella. Doch ein Tor blieb auch ihnen verwehrt. Chancentod geht um In der zweiten Halbzeit kam Erfurt wieder besser zurecht und holte den einen oder anderen Freistoß heraus. Einer davon wurde in der 51. Minute von Kühne von der rechten Seite aus geschlagen und von David mit der Hacke am Torwart vorbei bugsiert - 1:0 für den RWE. Erfurt war jetzt klar spielbestimmend und konnte sich weiter hochkarätige Chancen herausspielen. Doch der Chancentod ging um im Steigerwald: Mensah, Onwuzuruike, David oder Brunnemann – alle vergaben ihre Chancen, teilweise unglücklich, teilweise kläglich. Und so kam es wie es immer kommt in solchen Situationen: Nach einem Konter war es Heinzmann, der Ratajczak keine Chance ließ (65.). Von da an flachte das Spiel ab und es gab kaum noch nennenswerte Szenen auf beiden Seiten. Doch in der 89. Minute erneut ein Konter der Gäste. Ratajczak kommt heraus, doch der anrennende Spieler schiebt den Ball an Ratajczak vorbei und Heinzmann kann das 1:2 erzielen. Allerdings roch die ganze Szene stark nach Abseits. Die Fahne blieb – wie schon in Oberhausen – unten. Wie dem auch sei. Mittlerweile ist Erfurt im Abstiegskampf angekommen und es müssen dringend wieder Punkte her. Wenn nicht in Leverkusen, dann daheim gegen Hertha II, sonst wird es ganz schwer, unten wieder raus zu kommen. Text: Lars Rommel
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