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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Frühe Führung nützte nichts Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Wuppertal setzte es bei den "Pillenessern" aus Leverkusen die zweite Niederlage innerhalb von vier Tagen – diesmal aber verdient. Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen und wollte auswärts endlich die ersten Punkte holen. Um das zu sehen (und weil man als Fan ja sowieso jedes Spiel seines Vereins sehen will), ging es für Sandro, Leo und mich erneut gen NRW.
Lektion in Sachen Zielstrebigkeit So kam
es nicht nur zum 1:1, bei dem Ratajczak eine Flanke unterschätzte
(23.), sondern auch noch vor der Pause zum Rückstand. In der 44. Minute
verbrachte Justus Six einige Sekunden im Scharaffenland, als er sich von
Torschütze Bendowski eine Lehrstunde in Sachen Zielstrebigkeit ansah -
wohl gemerkt: ansah. Beim Schuss des Bayer-Nachwuchs-Kickers aus
halbrechter Position und 13 Metern Torentfernung sah Ratajczak wieder
schlecht aus. Nach der Pause glaubte ich nicht mehr an ein Aufbäumen, aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Mit der Einwechselung von Brunnemann kam etwas Fahrt ins Spiel und selbiger markierte in der 63. Minute den Ausgleich. Anschließend war das Spielt recht ausgeglichen, wobei die Leverkusener etwas wacher wirkten und die besseren Tormöglichkeiten hatten. Nachdem in der 86. Minute eine Kopfballchance aus zwei Metern noch vergeben wurde, war es zwei Minuten später soweit. Nach einer Flanke, die der Pate sicher abgriff, warf er den Ball überhasstet ins Mittelfeld. Dort konnte der überraschte und zweikampfschwache Mensah den Ball nicht unter Kontrolle bringen und schon lief die Angriffsmaschinerie. Pass auf de Witt, dessen Gegenspieler Kühne ihm viel Platz zum Flanken lässt, und Döpper köpft frei aus drei Metern ein. Hoffnung auf Steigerung Einige
individuelle Fehler brachten das Team so um den möglichen, erhofften
Punktgewinn. Da kann einem Herr Dotchev schon Leid tun. Text: Christopher Pfaff
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