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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Mensah erlöst die Erfurter Fans Fünf Spiele lang konnte der RWE keinen Sieg mehr einfahren. Ausgerechnet gegen die auswärtsstarken Hertha-Bubis sollte diese Negativserie durchbrochen werden.
Wir waren guter Hoffnung, endlich mal ein sportliches Erfolgserlebnis zur Kirmes feiern zu können (nach 1:2 in Pfullendorf und 0:4 in Unterhaching in den Vorjahren). Das war auch bitter nötig, wenn man einen Blick auf die Tabelle wagte. Der RWE war den Abstiegsrängen näher gerückt. Und mit Hertha II wartete auch noch ein auswärtsstarker Gegner mit vielen guten jungen Talenten auf die Elf von Pavel Dotchev. Ruhiger Nachmittag für Orlishausen Für die
Erfurter spielte der für die 2. Mannschaft verpflichte Torwart Dirk
Orlishausen, da Ratajczak in den vorhergegangenen Spielen einige
Unsicherheiten zeigte. Doch Orlishausen sollte einen ruhigen Nachmittag
erleben, da Hertha den Erwartungen, die man an eine Mannschaft aus
dieser Tabellenregion stellt, nicht gerecht wurde und nach 40 Minuten
durch Covic die erste und auch beste Chance hatte. Das Erfurter Spiel
hingegen war gefällig. So traf Stark bereits in der 18. Minute nach
einen Kopfball die Latte. In der 24. Minute war es Mensah, der den Ball
über das gegnerische Tor hob. Auch Hebestreit hatte in der 44. Minute
noch eine Chance, köpfte jedoch am Tor vorbei. Zur zweiten Halbzeit kam dann Brunnemann für Six und belebte auch gleich die rechte Erfurter Seite. So kam dann in der 61. Minute Hebestreit nach einer Brunnemann-Flanke zum Kopfball und traf den Innenpfosten. Der Ball rollte an der Linie entlang und schließlich auf der anderen Torseite ins aus. Es war zum Haare raufen. Doch in der 66. Minute wurden die Erfurter von Mensah (der bis dahin einige Chancen ausließ) erlöst: Nach einen Pass von Weis lief der Ghanaer aufs Hertha-Tor zu, ließ einen Abwehrspieler aussteigen und schoss am Torwart vorbei ins Tor - 1:0! Platzverweis
für die Gäste Von da an war Rot-Weiß klar überlegen und die Hertha-Spieler wohl etwas frustriert. Es gab mehrere Fouls und sogar eine Rote Karte gegen Dejagah nachdem dieser Nowak von schräg hinten umgetreten hatte. Erfurt konnte sich noch einige Chance herausarbeiten, doch erst in der 90. Minute traf Brunnemann nach einen herrlichen Solo zum verdienten 2:0. Im Großen und Ganzen ein ebenso wichtiger wie auch verdienter Sieg für Erfurt, der eine Serie von fünf Spielen ohne Sieg beendete und Erfurt wieder ein wenig Luft nach unten verschaffte. Text: Lars Rommel
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