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Samstag, 5. November 2005, 14.00 Uhr

Regionalliga Nord, 16. Spieltag

FC Rot-Weiß Erfurt

1:3

(1:1)

KSV Holstein Kiel

-

1:0  Lindem. (ET)

27'

43'

62'

90'

 

 1:1  Würll

 1:2  Dobry

 1:3  Dobry

Steigerwaldstadion, Erfurt

Kapazität

:

20 000

Zuschauer

:

3 533

Gästefans

:

50

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Der doppelte Dobry

Am 16. Spieltag hatte sich der RWE Wiedergutmachung für die 0:2-Niederlage in Jena vorgenommen. Mit dem Tabellenzweiten aus Kiel kam jedoch eine spielstarke Truppe nach Erfurt, gegen die es schwer werden würde, einen Sieg zu erringen.

Die 3.533 Zuschauer sahen von Anfang an ein offenes Spiel. So war es Brunnemann, der bereits in der 2. Minute eine gute Chance zum Einnetzen hatte. In der Folgezeit erarbeitete sich Kiel einige gute Chancen, doch Orlishausen hielt seinen Kasten sauber.

In der 27. Minute fiel dann, zu diesem Zeitpunkt leicht überraschend, die 1:0-Führung für die Erfurter: Brunnemann kam über rechts und spielte in die Mitte auf Hebestreit, doch der Kieler Abwehrspieler Lindemann kam ihm zuvor und vollendete zum 1:0. Zum Glück für Erfurt, denn Hebestreit stand im Abseits und der Linienrichter wollte die Fahne schon heben.

Erfurt verwaltet die Führung

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kontrollierte Erfurt das Spiel und verwaltete seine Führung. Diese hielt dann auch bis zur 43. Minute, in der Würll eine Ecke per Kopf zum 1:1 einköpfte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit (56.) hatte Hebestreit freistehend vorm Kieler Torhüter die Riesenchance zum 2:1, doch er vergab. Besser machte es Dobry, der nach einem Konter in der 62. Minute an Orlishausen vorbei ging und zum 1:2 einschob.

Danach waren die Erfurter angeschlagen und vermochten sich kaum noch nennenswerte Chancen herauszuarbeiten. Die Kieler Konter hingegen waren stets gefährlich. In der Nachspielzeit war es erneut Dobry, der den verdienten 1:3-Endstand herstellte. 

Die Wiedergutmachung ist also misslungen und der RWE ist in der Tabelle noch weiter abgerutscht. Nach den Spiel gab es deshalb Pfiffe und einige unschöne Rufe in Richtung der Spieler (vor allem von der Tribüne). Das nächste Spiel in Osnabrück wird wohl auch nicht leichter...

Text:  Lars Rommel

Fotos:  Frank Malsch

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