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Samstag, 5. November 2005, 14.00 Uhr

Regionalliga Nord, 17. Spieltag

VfL Osnabrück

2:0

(2:0)

FC Rot-Weiß Erfurt

-

1:0 Feldhoff

2:0 Reichenberger

15'

25'

 

Osnatel-Arena, Osnabrück

Kapazität

:

18 415

Zuschauer

:

5 000

Gästefans

:

250

>> Panorama-Foto <<

 

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Zwei frühe Tore entscheiden das Spiel

An der Bremer Brücke in Osnabrück galt es für den RWE, die Auswärtsnegativserie zu beenden und zumindest einen Punkt mit nach hause zu nehmen. Doch auch die Hausherren hatten nach der 5:1-Niederlage bei Werder II etwas gutzumachen.

Erfurt begann das Spiel aggressiv und zwang Osnabrück immer wieder zu Rückpässen auf Berbig, doch Zählbares sprang für den RWE dabei nicht heraus. Im Gegenteil: In der 15. Minute war es Feldhoff, der den Ball nach einen Freistoß zum 1:0 einköpfen konnte.

Die Rot-Weißen waren davon wenig beeindruckt. So hatte Schnetzler in der 21. Minute die Chance zum Ausgleich. Die hätte er besser mal genutzt. Denn Reichenberger konnte bereits in der 25. Minute nach einer Ecke das 2:0 für Osnabrück besorgen.

Danach waren die Erfurter sichtlich geschockt und die Osnabrücker sahen keinen Grund, weitere Bemühungen zu machen. Außer einem Freistoß von David passierte nichts Erwähnenswertes mehr bis zur Halbzeit.

Turbulente Schlussphase

In der zweiten Hälfte ging es ähnlich ruhig weiter. Erste nennenswerte Aktion war erneut ein Freistoß, diesmal durch Schnetzler, der das Tor nur knapp verfehlte (58.). Erst ab der 70. Minute kam Osnabrück wieder und hatte auch gleich mehrere gute Chancen. So klärte Six nach einer Ecke auf der Linie und auch Orlishausen klärte zwei mal gegen Reichenberger.

In der 79. Minute wurde Feldhoff vom Platz gestellt nachdem er Six in den Allerwertesten getreten hatte. Die daraus resultierende Überzahl konnte Erfurt aber auch nicht nutzen. In der 87. Minute lief dann Onwuzuruike in Richtung Strafraum, spielte nach außen und lief in den Sechzehner. Unterwegs wurde er wohl leicht in seinem Laufweg behindert und schlug daraufhin einem Gegenspieler auf den Hinterkopf. Für diese Dummheit sah er zu Recht ebenfalls Rot...

In den letzten Minuten des Spiels passierte dann nichts mehr. Es blieb bei der verdienten 0:2-Niederlage. Die schlechte Auswärtsbilanz konnte also nicht verbessert werden und nun steht das Thüringenpokal-Viertelfinale gegen Jena vor der Tür, in dem es um Prestige und die mögliche Qualifikation zum DFB-Pokal geht. Hoffen wir, dass es da besser läuft für den RWE....

Text:  Lars Rommel

Fotos:  Peter Rademacher

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