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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Ein Sieg und seine Folgen Mit dem 4:1-Erfolg gegen Wattenscheid konnte der RWE seinen höchsten Saisonsieg einfahren. Das Ergebnis war jedoch zweitrangig - wichtig war, dass die drei Punkte im Steigerwald blieben. Nicht immer sah es an diesem eisig kalten Samstag danach aus.
Zunächst mal ging es aber für uns (Björn, Anne, Sandro, Christopher und mich) zum Spiel nach Erfurt. Christopher lenkte uns sicher über den Nesselberg in Richtung Blumenstadt, wo es zwar schweinekalt war, die Sonne sich aber immer mal blicken ließ. Da heute als Dankeschön für die Unterstützung der Fans beim dienstäglichen Thüringenpokal-Derby der Eintritt nur die Hälfte kostete, entschied sich die Autobesatzung (wie viele andere Kurvengänger) dazu, für 6 Euro auf der Tribüne Platz zu nehmen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Nur Sandro hielt die Ehre des Fanclubs in Block 3 hoch - auch wenn er die Zaunfahne mal wieder zu hause vergessen hatte. Moralisch wichtige Führung Die 2.979 Zuschauer staunten nach zwei Minuten dann nicht schlecht, als der Ball zum ersten Mal im Wattenscheider Tor lag. Die 50 Schwarz-Weißen hatten gerade ihre Fahnen-Choreo präsentiert, da versenkte Six das Leder in den Maschen der Rand-Bochumer. Ein frühes Tor, das nach den zuletzt fünf Niederlagen in Folge jedenfalls ganz wichtig für die Moral war. In der ersten Hälfte wirbelte vor allem Brunnemann auf der rechten Seite die Wattenscheider Abwehr gehörig durcheinander. Das hinderte die 09er aber nicht daran, selbst gefährlich vors Erfurter Gehäuse zu kommen. Iyodo und Rietz hätten nach einer Viertel Stunde bereits für den Ausgleich sorgen können. Orlishausen war aber auf dem Posten. So spielte Brunnemann in der 21. Minute David im Strafraum an und lieferte damit die Vorlage zum zweiten Tor an diesem Tag. Der Tscheche traf nach Flanke von rechts ins Eck und erhöhte damit auf 2:0. Ausruhen konnte man sich auf diesem Vorsprung allerdings noch nicht. Das wussten auch die Wattenscheider und machten kurz vor der Pause noch mal Druck. Der Anschlusstreffer gelang Katriniok in der 39. Minute und gab den Gästen neuen Schwung für Hälfte zwei.
Die Spieler und die Frauen... Wichtige drei Punkte waren das, die die Rot-Weißen gegen Wattenscheid eingefangen hatten. Auch Jörn Nowak und Rico Kühne (in der 53. Minute eingewechselt) hatten durchaus ihren Anteil am Sieg. Dass allerdings ersterer von seiner (kaum volljährigen) besseren Hälfte nach dem Spiel mit Speichel versorgt wurde, als gäbe es kein Morgen mehr, überraschte dann doch etwas. Na gut, man konnte es noch nachvollziehen. Dass aber Herr Kühne beim Gruppenfoto mit dem Fanclub die Nähe von Björns Freundin Anne suchte (mehr in der Bildergalerie), war eindeutig zu viel des Guten. Wie soll so ein junger Mann wie der Björn das denn alles an einem Tag verkraften? Die Heimfahrt brachte die Antwort. Als man wieder in Grumbach ankam, wurde die Auto-Besatzung von Anne noch spontan zu einem Snack mit Selbstgeschlachtetem eingeladen. Nach einigen ausgezeichneten Gehacktes-Brötchen mit Zwiebeln (da sagt der Sandro doch nicht nein) und einem kühlen Holsten war auch für Björn die Welt (hoffentlich) wieder in Ordnung. Text/Fotos: Robert Nößler - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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