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Kaum den Ausgleichsschock in letzter
Minute gegen Münster verdaut, ging es drei Tage später wieder zu einem
"Abstiegsendspiel" ins Steigerwaldstadion. Als Gegner an diesem
Dienstagabend nach Ostern wurde die zweite Mannschaft von Werder Bremen
empfangen, die vor dem Spiel zwei Punkte mehr als RWE aufzuweisen hatte. Einsatz und Wille vorhanden
Werder hatte in zwei dicke Gelegenheiten in
Führung zu gehen, einmal schoss Roggenbach da Silva eine flache Eingabe
weit übers Tor, dann musste David nach einem Eckball den Ball von der
Torlinie köpfen. Mit 0:0 ging es in die Pause. Christopher und ich waren
uns bei der Halbzeitanalyse einig, dass außer Einsatz und Wille nicht
viel an ein gutes Fußballspiel erinnerte. Die Mannschaft wurde von den
Zuschauern jedoch nicht ausgepfiffen, jeder scheint kapiert zu haben dass
der Kader nicht mehr hergibt und dass in der jetzigen Situation einzig und
allein die Punkte zählen. Minuten des Bangens Dann die 83. Minute, Verteidiger Matthias Holst zog von der Strafraumgrenze ab und der Ball schlug rechts oben im Winkel ein. Grenzenloser Jubel bei den Fans nach diesem Traumtor und gleichzeitig die Angst, nur jetzt nicht wieder den Ausgleich kassieren wie gegen Münster. Doch diesmal ging alles gut, der Schlusspfiff erlöste uns und wir verließen erst einmal die Abstiegsränge.
Auch wenn es kein schönes Spiel war, heute
zählte nur der Sieg. Nach dem Spiel merkte man am Jubel von Trainer Pavel
Dotchev und den Spielern was für Zentnerlasten von jedem abfielen. Hinter
der Tribüne dann noch ein kurzes Hallo mit Erich und Ronald vom Fanclub
und dann ging es wieder ab nach hause.
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