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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Nullnummer im ersten Heimspiel Endlich wieder Fußball im Steigerwald! Das dachten sich an diesem Dienstagabend 3.404 Zuschauer, die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zum Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen gekommen waren. Nachdem sich der RWE mit eine Heimsieg gegen St. Pauli in die Winterpause verabschiedet hatte, hoffte man zum Punktspiel-Heimauftakt 2006 natürlich erneut auf drei Punkte. Wenn man nicht mehr auf die Heimstärke bauen kann, auf was dann? Außerdem war die Punktausbeute aus den drei Auswärtsspielen in Hamburg, Emden und Düsseldorf mit einem Zähler eher mager ausgefallen - das lag aber, wie zuletzt, nicht immer an der Leistung unserer Rot-Weißen. Nach dem Schößling-Skandal war also eine Trotzreaktion angesagt - und in den ersten Minuten war die auch gleich zu spüren. David und Brunnemann hatten zwei Chancen, die frühe Führung zu erzielen - für ein Tor reichte es aber nicht. "Treffsicherer" waren da schon die Ultras, die zum Anpfiff eine Choreographie "40 Jahre Fussballclub" zeigten. Schließlich wollte man sich schon mal für das Derby in gut einem Monat "warm machen".
Doch das Spiel auf dem Platz flachte alsbald ab. Zwar vermochten die Erfurter, sich optische Vorteile herauszuarbeiten, kamen aber nur selten gefährlich vors Tor - dem desolaten Zustand des "Grüns" sei Dank. Notdürftig wurde der Platz einigermaßen hergerichtet indem die Pfützen einfach mit Sand aufgeschüttet wurden. Dem Spiel der Erfurter, die heute unbedingt gewinnen wollten, kam das nicht gerade entgegen. Die einen nicht willig, die anderen nicht fähig Bei den Oberhausenern sah das schon weder ganz anders aus. Nachdem man sich mit 0:0 in die Halbzeitpause verabschiedet hatte, wollte man das Ergebnis eigentlich nur über die Zeit retten. Mehr als einen Punkt hatte man sich eh nicht erwartet. Und so taten die Gäste auch so gut wie nichts für das Spiel und stellten sich wacker hinten rein. Der RWE hingegen war wieder mal zu unfähig, seine wenigen Chancen zu nutzen. Erst in der Schlussphase keimte noch mal so etwas wie Hoffnung im weiten Rund auf, als die Dotchev-Elf den Druck erhöhte. Doch David, Kumbela und Co. vergaben auch die letzten Chancen, um vielleicht doch noch drei Punkte zu holen. So hieß es 0:0 nach 90 Minuten - Ernüchterung bei den 3.404 Zuschauern machte sich breit. Einzig die knapp 50 mitgereisten Oberhausener konnten sich über den Punktgewinn freuen. Auch wenn beiden Teams der eine Zähler nun wirklich nicht weiter hilft. Text/Fotos: Robert Nößler - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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