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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Erster Sieg im Jahr 2006 In
einem nicht gerade hochklassigen Spiel gewann Erfurt vor 3.600 Fans im
heimischen Steigerwald gegen die Reserve des Werksclubs aus Leverkusen.
Trotz auffallend schwacher Bayer-Bubis vermochten es die Erfurter nicht,
das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Längst hätte man führen müssen, aber dann geschah, was viele befürchteten, aber niemand zu glauben wagte: Bayer Leverkusen ging in Führung durch einen langen Ball in der 32. Minute auf den schwer zu stellenden Tadic, der den Ball mit der Brust annahm, sich drehte und ins kurze Eck verwandelte. Worst Case Der "Worst Case" war eingetreten, das Publikum zu Recht sauer. Denn Erfurt war einfach zu schwach. Leverkusens Abwehr kam einem Hühnerhaufen gleich. Aber man vermochte nicht, daraus Kapital zu schlagen. Viel zu viele hohe Bälle. Kaum mal herausgespielte Chancen. Die Pässe waren oftmals zu ungenau. Doch
die Mannschaft kam zurück. Erst probierte es Brunne mit einem Schuss
aufs kurze Eck (34.) und dann patzte die Bayer-Abwehr erneut in der 41.
Minute. Die Situation: Abschlag von Orlishausen über das gesamte
Spielfeld, die Bayer-Akteure reagierten nicht und deren Torhüter kam zu
spät raus. Nutznießer daraus war Brunne, der noch vor dem Goali an den
Ball kam und zum mitgelaufenen David spitzelte, welcher easy ins leere
Tor einschieben konnte. Mit 1:1 ging es auch in die Pause. Aber kurz
zuvor hatte Kühne noch einen Freistoß aus 30m knapp neben das Tor
gesetzt. Das nächste Highlight Das nächste Highlight des Spiels lies nicht lange auf sich warten. Im Mittelpunkt hierbei stand Jörn Nowak. Der gelernte Abwehrmann vollzog eine in sich einzigartige Rettungstat im eigenen Strafraum. Er hämmerte mit voller Wucht einen Ball an den eigenen Pfosten und so direkt in die Arme von Orle. Also ehrlich Jörn, es gibt unspektakulärere Mittel, einen Ball zu klären. Das 2:1 zu verwalten war, siehe Herrn Nowak, viel zu unsicher. Und so hofften alle im weiten Rund, das endlich das 3:1 fallen würde, damit man die 3 Punkte sicher hat. Doch das Tor fiel nicht. Erst scheiterte Kumbela völlig allein vorm gegnerischen Torwart (60.), dann köpfte Onwuzuruike nach Flanke Davids vorbei (78.) und Hanke scheiterte in der 85. mit einem Schuss. Zu
allem Überfluss verschoss Pavel David noch einen durch Kumbela
herausgeholten Foulelfmeter (81.). Wo soll diese Abschlussschwäche noch
enden? Längst hätte Bayer weit, ja ganz weit hinten liegen müssen. So
lief man noch Gefahr, den Ausgleich zu fressen. Zum Beispiel durch einen
Schuss in der 72. oder einen gefährlichen Kopfball in der 84., den Orle
grad so über die Latte lenken konnte. Das Beste waren die 3 Punkte. Aber spielerisch ließ es vor allem in der 1. HZ einiges zu wünschen übrig. Gegen die echt schwammige Bayer-Abwehr hätte mehr rausspringen müssen. Zudem war die Chancenverwertung wieder mal nicht befriedigend. Hätte das Spiel 5:1 geendet, hätte man wohl zufriedener sein können. Andere Mannschaften hätten Leverkusen in diesem Zustand wohl mit 7:0 nach Hause geschickt. Zudem zeigten einige Spieler nicht ihre gewohnte Leistung (Nowak, Bertram, Six), wodurch zusätzlich Gefahr aufkam. Erfurt ist nun erst mal wieder von den Abstiegsrängen runter. Damit dies so bleibt, muss unbedingt gepunktet werden. Mit einem Punkt in Berlin kann man sicherlich leben. Der erste Away-Sieg wäre umso besser. Let's hope! Text: Webtroll Alex (www.rot-weiss-erfurt.com)
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