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Home > Spiele & Berichte (2005/2006) > Spielbericht |
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war für unseren Fanclub eine Premiere - nämlich das erste Auswärtsspiel
in Berlin, also in der Stadt wo man noch bis Ende der 90er sehr regelmäßig
zu Gast war (bei so ruhmreichen Vereinen wie z.B. Croatia und Spandauer
SV).
Ein Highlight im Leben eines Fans Die
Kulisse? Gut, man könnte Fragen welche Kulisse? Ein leeres Stadion in
dem sich so knapp 350 Erfurter einfanden. Auf der Erich-Mielke-Gedächtnistribüne
waren noch mal so gut 150 Mann platziert. Vielleicht könnten wir ja nächste
Saison, falls wir nicht absteigen, einen Antrag stellen nur noch gegen
Amateurteams zu spielen, denn das sind die großen Highlights im Leben
eines Fans. Zum Spiel selber ist eigentlich jedes Wort zuviel. Es war einfach nur schlecht, aber das wenigstens von beiden Seiten, nur dass die Hertha halt aus den wenigen Chancen eine verwertete und somit das Spiel, eigentlich wie immer auswärts, verloren ging. "Nach uns die Sintflut" Langsam
gehen selbst mir die Worte aus, wenn die Spieler nachdem Spiel in die
Kurve kommen. Was soll man machen? Durchhalteparolen, die nichts
bewirken oder "Absteiger"-Rufe, die das Team und den Trainer
letztlich auch nicht weiter bringen. Meine Stimmung gestern war eher
nach Letzterem. Aber was soll's wir gewinnen einfach alle Heimspiele und
falls nicht – nach uns die Sintflut (bzw. der Abstieg und der Anfang
vom Ende für DEN Vereine der Vereine aus Thüringen). Auf der Fahrt selber hatten wir übrigens viel Spaß und viel Hasseröder, vor allem Krümel wusste durch Trinkfestigkeit, seine Konfirmandenblase und Insisder–Kenntnisse über Rot–Weiß zu begeistern. So war der Tag wenigstens noch einigermaßen zu ertragen. Text: Christopher Pfaff
Fotos: Björn Pauli
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