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Home > Spiele & Berichte (2005/2006) > Spielbericht |
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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - (K)ein heißer Tanz auf kaltem Rasen
Mit einem Benefizspiel gegen
Rekordmeister Bayern München startete der FC Rot-Weiß Erfurt ins Jubiläumsjahr
2006. Die Bayern verzichteten auf ein Antrittsgeld und leisteten damit
in der Blumenstadt einen Beitrag zum Aufbau des ostdeutschen Fußballs
– na ja, eher zur Schuldentilgung. Mit
voller Kapelle reiste das Team von Felix Magath zum Testspiel in Erfurt
an – ganz zur Freude der Das
Publikum, das heute die teilweise happigen Eintrittspreise berappt hatte
("Alles für den Club..." ), glänzte mit äußerster
Lustlosigkeit beim Support. Zwar versuchte sich der ein oder andere
Nachwuchs-Clown auf dem Zaun, war nach zweimaligem Anstimmen des
RWE-Echos aber schnell am Ende seines Repertoires angelangt. Bis auf
einige Wellen schwappte deshalb nicht viel durchs Stadionrund. Das lag
wohl auch daran, dass die Gäste-Sympathisanten (von "Fans"
kann bei den Meisten wohl keine Rede sein) heute zahlenmäßig gleichauf
waren. Riesenchance zum Ausgleich Nach der Pause blühten unsere Rot-Weißen dann auf. Die Riesenchance zum Ausgleich hatte David, der einen Freistoß an den Pfosten knallte. Pizarro bereitete dem Treiben aber ein Ende, indem er mit einem Doppelschlag (62., 63. Minute) auf 3:0 erhöhte. "Ratta" – mittlerweile im Kasten für Rot-Weiß – zeigte dabei einmal mehr sein wahres "Können". Ein Tor gelang dem RWE aber trotzdem noch. Ronny Hebestreit ließ es sich nicht nehmen, mit einem wunderschönen Kopfball seinem alten Verein einen einzuschenken (67.). Obwohl Guerrero noch auf 4:1 für die Gäste erhöhte (74.), konnte von einem Knaller-Spiel kaum die Rede sein. Was soll’s – rund 200.000 Euro spülten die zahlreich erschienenen Zuschauer in die Vereinskassen. Dass sich viele von ihnen auch beim nächsten Punktspiel im Steigerwald gegen Bremen II blicken lassen, durfte bezweifelt werden. Ist nach den Worten unseres Präsidenten aber auch ganz gut so: "Bei 3000 Zuschauern ist die Atmosphäre eh viel schöner". Text/Fotos: Robert Nößler - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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