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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - "Zweite" engagiert aber ohne Torerfolg Einen Tag nach dem Einzug unserer ersten Mannschaft in die 2. Runde des DFB-Pokals stand unsere "Zweite" vor der schweren Pokalaufgabe gegen Bundesligist Bayer 04 Leverkusen.
So kam es dann auch wie es kommen musste: In der 16. Minute traf Athirson mit einen 35-Meter Schuss zum 1:0. Doch nur eine Zeigerrunde später hatte Fischer die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch sein Kopfball landete an der Latte. In der 26. Minute sorgte Berbatov mit seinem 2:0 für klare Verhältnisse und auch dem größten Optimist war jetzt klar, dass es heute keine Sensation geben würde. Chance zum Anschlusstreffer Aber Erfurt gab noch nicht auf. So trafen die Rot-Weißen in der 33. Minute erneut nur die Latte. Diesmal war es Weis mit einem 20-Meter Schuss. Doch fünf Minuten später machte Schneider den Sack zu, als er den Ball über Orlishausen lupfte: 3:0. Kurz nach der Pause war Erfurt erneut im Pech, als Stark nach einem Freistoß den Ball an den Pfosten köpfte. In der 57. Minute trug sich dann auch Voronin, der kurz zuvor schon die Latte getroffen hatte, in die Torschützenliste ein. Von da an war der Widerstand der Rot-Weißen gebrochen und es machten sich auch die konditionellen Unterschiede zwischen 1. und 4. Liga bemerkbar. So wurden den Bayer-Angreifern in der Folgezeit zu viele Freiräume gelassen, was vor allem der in der 63. Minute eingewechselte Lazovic zu nutzen wusste. Er erzielte einen lupenreinen 10-Minuten-Hattrick (68., 75., 78.). Ex-Erfurter Fritz mit Erfolgserlebnis Die Vorlage zum 5:0 kam übrigens vom
kurz zuvor eingewechselten Clemens Fritz. Die Einwechslung des
Ex-Erfurters, der gerade erst wieder genesen war und sein erstes Spiel
seit langem bestritt, wurde vom Beifall der 3 200 Zuschauer begleitet. Es
war wohl eine spezielle Geste Augenthalers an Clemens Fritz, ihn gerade
hier im Steigerwald einzuwechseln. Den
Schlusspunkt setzte Schneider in der 88. Minute nach Zusammenspiel mit
Lazovic. Nachdem ein Erfurter am
Mittelkreis zu Boden ging, war kein
RWE-Spieler mit nach hinten gegangen. Im Großen und Ganzen war es ein Spiel mit klarer Rollenverteilung, in dem Erfurt vor allem in der ersten Halbzeit Chancen hatte ein oder zwei Tore zu erzielen. Doch gegen Ende ließen die Kräfte bei Erfurt nach und die (nur) 3 215 Zuschauer sahen einen etwas zu hoch ausgefallenen Sieg der Bayer-Elf. Text: Lars Rommel Fotos: Lars Rommel, Frank Malsch - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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