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des DFB-Pokals empfing der RWE den 1. FC Kaiserslautern im
Steigerwaldstadion. Offiziell 10.379 Zuschauer (es waren gut und gerne
13.000) wollten sich das Spiel gegen den angeschlagenen Bundesligisten
bei gutem Wetter nicht entgehen lassen.
David erzielt den Anschlusstreffer Doch diesmal
verkraftete Erfurt das Tor besser und erarbeitete sich in den folgenden
Minuten die ein oder andere Chance. Aus einer dieser Chancen resultierte
ein Freistoß circa 20 Meter vom Lauterer Tor entfernt. David konnte
direkt verwandeln (38.) und sorgte damit für den 1:2-Pausenstand. In der zweiten Hälfte waren es zunächst die Hausherren, die auf den Ausgleich drängten. Folgerichtig fiel dann auch der Treffer zum 2:2. Nach einer schönen Kombination schoss Hebestreit zunächst nur den Torwart an, Mensah haute den Ball im Nachschuss aber in die Maschen. 2:2! Von nun an hofften die Erfurter auf einen Sieg oder zumindest auf die Verlängerung. Auf jeden Fall schien ein Weiterkommen gegen scheinbar verunsicherte Lauterer möglich – doch weit gefehlt. Quasi im Gegenzug staubte Engelhardt nach einem Konter ab und erzielte das 2:3 in der 70. Minute. Zweiter Doppelschlag "Dann
müssen wir halt noch eins schießen", dachten sich die meisten im
Stadion. Doch nicht Erfurt sondern Kaiserslautern schoss gleich noch ein
Tor. In der 75. Minute war es Altintop, der frei vor Orlishausen stand
und zum 2:4 traf. Der RWE versuchte noch, wenigstens zum 3:4 zu kommen,
konnte sich jedoch keine nennenswerte Chance mehr herausarbeiten. Festzuhalten
bleibt, dass Erfurt zwar das ein oder andere Tor hätte erzielen können,
man hätte aber auch noch mehr Tore fangen können. Die Lauterer nutzten
nämlich einige Stellungsfehler der Erfurter Hintermannschaft konsequent
mit Steilpässen aus und kamen so immer wieder gefährlich vors Tor. Im
Großen und Ganzen ist Kaiserslautern deshalb verdient weitergekommen,
aber Erfurt hat sich gut verkauft und auch gut mitgehalten. Verbale Entgleisung Zu Erwähnen wäre
noch die verbale Entgleisung des Michael Henke: Nachdem ein Lauterer
nach einem Konter im Erfurter Strafraum liegen geblieben war, hatte der
Trainer der Lauterer einen Erfurter Spieler als "Scheiß Ossi"
bezeichnet, weil dieser den Ball nicht ins Aus gespielt hatte und somit
auf eine Konterchance verzichtet hätte. Darauf hin kam es
zur Rudelbildung. Text: Lars Rommel - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - FCK-Trainer Henke rastet aus: "Scheiß Ossi!"
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