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Sonntag, 3. Juli 2005 , 15.00 Uhr

Vorbereitungsspiel

FSV Wacker Nordhausen

1:6

(0:2)

FC Rot-Weiß Erfurt

-

 

 

1:2  Verkonter

6'

11'

52'

57'

62'

84'

86'

 0:1  Bertram

 0:2  Fischer

 

 1:3  Anicic

 1:4  Holst

 1:5  Fischer

 1:6  Fischer

Sportplatz, Holzthaleben

Zuschauer

:

700

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Sieg im "Thüringer Klassiker"

Auf dem Sportplatz in Holzthaleben behielten unsere Rot-Weißen gegen den FSV Wacker 90 Nordhausen die Oberhand. Mit 6:1 gewann der RWE das Vorbereitungsspiel gegen den Fünfligisten und präsentierte sich dabei mit vielen neuen und einigen bekannten Gesichtern.

Bekannterweise trennten sich die Wege beider Teams nach dem Abstieg der Wacker-Elf aus der Regionalliga. Die letzten Punktspiele gegeneinander gab es in der Saison 97/98 (zu Hause siegte Rot-Weiß mit 1:0, in Nordhausen gab es ein 2:2). Das letzte Aufeinandertreffen datiert vom Sommer 2000, als Rot-Weiß bei einem Testspiel in Gräfenroda mit 1:0 die Oberhand behielt. Im Sommer 2006 spielt unser Team nach dem Abstieg wieder Regionalliga, die Nordthüringer sind nach ihrem Aufstieg nun wenigstens wieder Thüringenliga.

Überraschenderweise stand in der Erfurter Aufstellung heute ein alter Bekannter: Silvio Pätz, der Mann aus Schmalkalden, der zuletzt in Essen spielte, empfahl sich Trainer Dotchev durch eine solide Leistung. Über einen Vertragsabschluss soll sich, wie Silvio uns bekannt gab, nächste Woche geeinigt werden. Als ich zu Spielbeginn, nachdem man horrende 6 € für eine miese Abrisskarte löhnen musste, noch mit Gunther über die Zukunft plauschte, erzielte Bertram bereits in der 6. Minute per Kopf das 1:0. Nur fünf Minuten später bekamen die 700 Zuschauer bereits das 2:0 zu sehen. Robert Fischer traf mit dem Kopf.

Dotchev experimentiert

Danach verflachte das Spiel zusehends. Rot-Weiß kombinierte gefällig, vor allem der agile Neuzugang Anicic aus Erzhausen fiel auf, war aber zu lässig. Sowohl Schnuphases Fernschuss in der 25. Minute als auch der Kopfball von Ronny Hebestreit (trug heute die Kapitänsbinde) kurz vor dem Pausenpfiff gingen knapp am Nordhäuser Gehäuse vorbei. Nach der Pause wechselte Dotchev fünf mal, auch Hebestreit ging. Für ihn übernahm Schnetzler die Kapitänsbinde.

Was sich bereits vor der Pause leicht abzeichnete, wurde in der 52. Minute Realität. Die besser werdenden Nordhäuser erzielten nach einem Fehler im Herauslaufen von unserem neuen Torhüter Ratajczak (von LR Ahlen) den Anschlusstreffer, welcher frenetisch von 20 mitgereisten Fans und ca. 100 Sympathisanten gefeiert wurde. Aber der RWE hatte die richtige Antwort parat und machte wieder mehr Druck. Folgerichtig traf Anicic mit einem Vollspanschuss in den Winkel zum 3:1. Kurz darauf erzielte Holst (Neuzugang aus Rostock) mit einem indirekten Freistoß (Pätz wurde nach tollem Solo gefoult) das 4:1. Nun waren die Leviten für die Wacker-Elf gelesen und Fischer machte einen Hattrick für sich und den klaren Sieg für Rot-Weiß mit seinen zwei Toren in der 84. und 86, Minute perfekt.  

Was zu sagen bleibt ist, dass die Neuzugänge ganz passabel spielten, wobei Anicic und Holst herausstachen. Von den Aufrückern aus der Zweiten bzw. der A-Jugend gefielen heute besonders Schnuphase, Fischer und Bertram. Insgesamt eine junge und sympathische Truppe die in vier Wochen das Abenteuer Regionalliga in Angriff nehmen wird. Falls die heute fehlenden David und Onwuzuruike bei uns bleiben und zu alter Form kommen, braucht uns in der Regionalliga nicht Angst und Bange werden – die anderen müssen uns erst mal schlagen.

Text/Fotos:  Christopher Pfaff

Aufstellung:

Ratajczak – Bertram (Scherer), Six (Holst), Pätz, Nowak – Anicic, Schnuphase (Gruev), Kühne, Mensah (Weis) – Hebestreit (Schnetzler), Fischer.

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Unser neues Team: Mensah, Hebestreit, Schnuphase, Bertram, Fischer, Nowak, Ratajczak (oben, von links), Kühne, Six, Pätz, Anicic (unten, von links)

 

Pünktlich um 15 Uhr ging's mit der Partie in Holzthaleben los.

 

 

Auch eine Besatzung der Werrataler Jungs hatte den Weg zu diesem Testspiel in Nordthüringen gefunden ...

 

 

... und sah einen klaren Sieg unserer Mannschaft.

 

 

Die Herren in Grün hatten aus den Vorfällen von Schlotheim gelernt und waren vorsichtshalber mit einem Krisenkommando angereist - diese bösen RWE-Fans!