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Sonntag, 21. August 2005, 17.00 Uhr

Oddset-Thüringenpokal, 2. Runde

Schwarz-Weiß Fambach

0:3

(0:1)

FC Rot-Weiß Erfurt

-

 

35'

71'

88'

 0:1  Gruev

 0:2  Schnetzler

 0:3  Fischer

Sportanlage "Am Famberg", Fambach

Kapazität

:

4 000

Zuschauer

:

1 610

Gästefans

:

500

>> Panorama-Foto <<

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Pflichtaufgabe erfüllt

Das lange Pokalwochenende endete mit dem Gastauftritt von Rot-Weiß Erfurt bei Bezirksligist Fambach. Der SV 09 wollte den bis dato bei 1 500 Zuschauern liegenden Zuschauerrekord brechen, der gegen die Alten Herren von Schalke 04 aufgestellt wurde - und das sollte auch tatsächlich gelingen.

Rund 1 600 Fans fanden sich im Fambacher "Stadion" am Famberg ein. Doch der erste Hammer kam an der Eintrittskasse. Sage und schreibe 7 Euro wurden verlangt. Die Fambacher scheinen für neue Unterstützung aus Tschechien zu sparen. Dafür wurde man dann mit fetziger Ballermann-Musik verwöhnt, die einem wirklich auf die Nerven gehen konnte.

Jeder erwartete sehnsüchtig den Anpfiff und viele Tore von Rot-Weiß. Doch irgendwie schien unseren Jungs der 120-Minuten Pokal-Fight vom Freitag noch in den Beinen zu stecken. Die Müdigkeit war den Spielern deutlich anzumerken. Das einzig Interessante in den ersten 20 Minuten war die Art und Weise, wie sich der Stadionsprecher (Oder Bürgermeister? Man weiß es nicht genau) bei sämtlichen Sponsoren und dem TFV einschleimte. Chancen von Erfurt waren Mangelware und der Bezirksliga-Spitzenreiter konnte sogar den ersten Torschuss für sich verbuchen.

Führungstreffer brachte keinen Schwung

In der 35. Minute fiel dann aber erwartungsgemäß das 0:1. Anicic setzte sich auf der rechten Seite durch und Gruev schoss freistehend ein. Jeder dachte, dass nun endlich der Bann gebrochen sei. Doch danach tat sich wieder nichts auf dem Platz. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Kabine.

Die zweite Hälfte begann schwungvoll. Erfurt konnte durch Hebestreit (49.) und Fischer (55./62.) jeweils gute Chancen verbuchen. Doch der Ball wollte nicht über die Linie. Erst in der 72. Minute machte Schnetzler durch einen sehenswerten Schuss alles klar. Durch die Einwechslung von Onwuzuruike kam dann noch mal so etwas wie Stimmung auf. Mit gekonnten Einlagen auf der linken Seite verzückte er die Zuschauer und wurde mit "Henry, Henry"-Rufen belohnt. Eine Minute vor Schluss traf dann noch Fischer zum Endstand nach mustergültiger Vorarbeit von Onwuzuruike.

Letztendlich bleibt zu sagen, dass Erfurt knapp einer Blamage entgangen ist. Es war nicht das große Fußballspiel, aber das war gegen Fambach auch nicht zu erwarten. Mal sehen auf welche Fußball-Macht wir in Runde drei treffen.

Text:  Björn Pauli

Fotos:  Lars Rommel

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