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Sonntag, 9. Oktober 2005, 14.30 Uhr

Oddset-Thüringenpokal, Achtelfinale

SG Vimaria / Empor Weimar

0:1

(0:0)

FC Rot-Weiß Erfurt

-

 

58'

 0:1  Pasquet (ET)

Sportpark Lindenberg, Weimar

Kapazität

:

5 000

Zuschauer

:

1 000

Gästefans

:

400

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 

Glücklicher Sieg am Lindenberg

Mit einem 3:0 bei Bezirksligist Schwarz-Weiß Fambach qualifizierte sich der FC Rot-Weiß für das Achtelfinale des Oddset-Thüringenpokals. Dort wartete die SG Vimaria/Empor Weimar auf die Elf von Pavel Dotchev.

Kurzentschlossen machten wir (Sandro, Lars, Leo und Heiko) uns an diesem Sonntag auf den Weg nach Weimar, um uns das zweite Thüringenpokal-Spiel des RWE in dieser Saison anzusehen.

Nachdem wir von der Autobahn abgefahren waren, hingen wir uns auch gleich an zwei Erfurt-Fans ran, in der Hoffnung, dass sie den Weg zum Stadion am Lindenberg kennen. Fehlanzeige - sie wendeten und fragten selbst nach dem Weg. Also fuhren wir weiter hinterher - etwas skeptisch ob des Feldweges auf den wir einbogen - und landeten schließlich doch am Stadion.

Rund 1000 Zuschauer, davon 300 bis 400 Erfurter (alles Schätzwerte) sahen eine eher mäßige Partie, in der Erfurt zwar spielerisch und technisch deutlich überlegen war, jedoch keine Akzente setzen konnte. Rot-Weiß erarbeitete sich zwar einige Chancen, viel Zwingendes kam dabei aber nicht zustande.

Eigentor bringt die Entscheidung

Weimar allerdings brachte noch weniger zustande, was vor allem auf die gute Erfurter Defensiv- und Mittelfeldleistung zurückzuführen war. So war Orlishausen im Prinzip das ganze Spiel über nicht gefordert. Das Siegtor für Erfurt schoss schließlich Weimars Abwehrspieler Pasquet, der einen Schuss von Gerke ins eigene Tor lenkte (58. Minute). 

Alles in allem hat sich Erfurt in Weimar also nicht mit Ruhm bekleckert, fuhr dennoch einen glücklichen Sieg nach Hause und ist im Thüringenpokal eine Runde weiter.

 

 

Text: Lars Rommel