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der Großteil des Fanclubs bei einem Fußballturnier
in
Breitungen weilte,
machten sich Christopher, Nico, Heiko und Fahrerin Alice (Heikos
Freundin) auf nach Erfurt zum Heimspiel gegen Wuppertal. Die
Meinung zum Spielausgang hätte unterschiedlicher nicht sein können.
Christopher tippte 0:2, Nico 0:0 (wie Recht er hatte) und Optimist Heiko
2:1. Im
Stadion angekommen, wurde jedenfalls erst mal die Zaunfahne befestigt,
und zwar richtig herum, nicht wie viele andere aus Protest anders herum.
Bunjaku stürmisch Auch
die nächste Chance für den RWE hatte Bunjaku nach einer Ecke, doch
sein Kopfball strich knapp am langen Pfosten vorbei (21. Minute). Eine
Minute später die nächste Torchance für den RWE das 1:0 zu erzielen,
doch eine direkt getretene Ecke wurde auf der Torlinie vom Gegenspieler
weggeköpft. Kurz vor der Halbzeit (43.) eine Chance für Wuppertal.
Unser Torhüter Dirk Orlishausen
parierte einen Drehschuss
von Siberie. Die zweite Halbzeit begann der RWE druckvoll. Der WSV-Abwehr und de gegnerischen Torhüter wurde es nicht langweilig, denn RWE hatte den zahlreiche Chancen, ob mit einem Distanzschuss von Peßolat (49.) oder von Bunjaku in der (51.) mit einem Schuss auf das kurze Eck sowie in der (53.) nach gutem Solo ein Schuss über das Tor. Danach neutralisierten sich beide Teams wieder. Die nächste Chance, aber für den WSV, kam in der 79., als Orle klärte. Zum Ende des Spiels hätte das Siegtor fallen müssen, aber Kumbela und Bunjaku verstolperten einfach zu viele Angriffe. Entweder die entscheidenden Pässe kamen nicht oder zu spät an oder ihre Schüsse gingen weit am Tor vorbei. Es war teilweise nicht schön anzusehen wo die Bälle überall hinflogen. Fans
vorbildlich Zumindest den Fans konnte
man diesmal keinen Vorwurf machen. Von Beginn an standen sie hinter
ihrem Team. Es gab weder Pfiffe, noch "Dotchev raus"-Rufe.
Aber auch der 20-minütige Dauersupport von Block E und D zum Ende des
Spiels, welcher noch weit nach dem Spiel durch das weite Rund hallte,
verhalf nicht zum nötigen Aufschwung innerhalb des Teams. In der Südkurve
war nach dem Spiel ein Schriftzug zu lesen, auf dem stand "Fangt
endlich an zu kämpfen". Doch mangelnden Kampf konnte man dem Team
heute wahrlich nicht vorwerfen. Viel mehr hätte darauf stehen müssen:
"Fangt endlich an eure Chancen zu
nutzen!" Beim Abhängen der
Zaunfahne klatschten wir noch einige RWE-Spieler ab und wechselten noch kurze Worte mit Orle, Brückner und Bertram. Orle sagte "Wenn nur
das verdammte Ding (Kopfball Bunjaku an den Pfosten) reingegangen wäre!"
und "irgendwann muss doch der Knoten endlich platzen". Alle
drei bedankten sich für die tolle Unterstützung und wir
verabschiedenden uns mit den Worten "Kopf hoch!" Trainer fraglich Auf dem Weg zum Auto
gingen dann die großen Diskussionen los, die dann auf der Autobahn
fortgesetzt wurden. Die große Frage war: Fliegt Dotchev oder nicht? Christopher
meinte: Es liegt an der Psyche - ein neuer Trainer könnte das ändern. Heikos
Meinung war: Trainerwechsel bringt nichts - da kannst du Magath oder
Hitzfeld als Trainer haben und die Spieler schießen auch keine Tore. Man
kann es nun positiv sehen und sagen, der RWE hat nach vier Niederlagen
in Folge sein Heimspiel nicht verloren. Man kann es aber auch negativ
sehen und sagen, der RWE konnte zum sechsten mal in Folge nicht
gewinnen. Wie man's auch nimmt. Nach diesem 8. Spieltag steht der FC
Rot-Weiß jedenfalls auf dem drittletzten Tabellenplatz und hat fünf
Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Was einem diese Fakten sagen, muss
jeder selber entscheiden... Text: Heiko Feldmann
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