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Samstag, 4. November 2006, 14.00 Uhr

Regionalliga Nord, 14. Spieltag

FC Rot-Weiß Erfurt

1:0

(1:0)

SV Wilhelmshaven

-

Steigerwaldstadion, Erfurt

1:0  Kumbela 

43'

 

Kapazität

:

20 000

Zuschauer

:

5 149

Gästefans

:

10

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We Want Seven !

Unglaubliche fünf Siege in Folge konnte der RWE in meiner Abwesenheit erreichen. Doch gegen Wilhelmshaven gesellte auch ich mich seit knapp sechs Wochen mal wieder ins Stadion. In meiner Anwesenheit gelang den Rot–Weißen noch kein Sieg in dieser Saison. In meiner allgemein pessimistischen Stimmung ging ich auch heute davon aus, dass die drei Punkte nicht bei uns bleiben. 

Eine Karte für Block A gekauft, stellte ich mich darauf ein, das Spiel in Ruhe allein zu sehen. Etwas unerwartet saßen jedoch direkt vor mir Anne und der Paul, so dass man das Spiel zusammen genießen und wie immer einen Haufen "Dünnschieß" labern konnte, dessen Inhalt wirklich keiner Wissen will!

Meine Vorahnung erfüllte sich heute (zum Glück) nicht: Am Ende gewann unser Club verdient, wenn auch glücklich 1:0. Dafür sorgte unser "Man in Black" Domi Kumbela, der endlich seine Angst vorm Torschießen abgelegt hat und in der 43. Minute nach schöner Flanke von Brückner völlig frei aus fünf Metern einköpfte.

Kein Sturmlauf

Zuvor war der RWE in Halbzeit eins leicht feldüberlegen und kam zu einigen Chancen, die allerdings alle ungenutzt blieben. Insgesamt war es aber nicht der Sturmlauf, den so mancher im Stadion gegen den auf einem Abstiegsplatz stehenden SV Wilhelmshaven, gegen der beste Verein Thüringens zum ersten Mal in seiner Geschichte antrat, erwartet hätte.

In Halbzeit zwei waren dann noch mehr der knapp über 5.000 Zuschauer (Warum kommen die Leute eigentlich nur wenn Erfolg da ist…?) sehr erstaunt. Zunächst vergab Kumbela eine 100-prozentige Chance als er allein auf den SVW-Torhüter zulief. Wie sagte Björn: "schön angenommen" - das war's dann auch. Was nützt es, wenn die beste Ballannahme nicht verwertet wird?

Glück gehabt

Anschließend wurde das Spiel ausgeglichener und auch der SVW vergab drei sehr gute Chance. Ein mal musste einer unserer Mannen gar auf der Linie klären. Als der Ball dann knapp ne Viertelstunde vor Schluss doch im Netz zappelte, ahnte ich schon Böses, aber der Schiri hatte ein Einsehen und ließ das Tor wegen Aufstützens nicht zählen. Noch mal Glück gehabt, am Ende wurde der Schlusspfiff ersehnt und die Punkte eingefahren.

Unverständlich, warum trotz allem einige Zuschauer unzufrieden waren. Mehr als Gewinnen, und das zum sechsten Mal in Folge, geht mit unserem Kader, Etat und allgemein nun wirklich nicht! Ich jedenfalls war hochzufrieden. Nach dem Spiel traf man noch den Rest des Fanclubs und genoss das Gefühl dieser noch nie da gewesenen Serie!

Bleibt mir noch zu sagen: We want seven!

Text: Christopher Pfaff

Fotos:  Lars Rommel

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