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Mittwoch, 8. November 2006, 19.30 Uhr

Regionalliga Nord, 15. Spieltag

Bayer Leverkusen II

0:0

FC Rot-Weiß Erfurt

-

Ulrich-Haberland-Stadion, Leverkusen

Kapazität

:

3 200

Zuschauer

:

550

Gästefans

:

200

>> Panorama-Foto <<

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Glücklicher Punktgewinn in Leverkusen

Die Serie hält. Auch im achten Spiel in Folge ist der traditionsreichste Verein Thüringens ungeschlagen geblieben. Leider konnte die Serie von sechs Siegen jedoch nicht ausgebaut werden - aber das wäre nach dem Spielverlauf in Leverkusen wohl auch des Guten zu viel gewesen.

Alleine von Frankfurt aus angereist und durch den Feierabendverkehr bis nach Leverkusen durchgekämpft, traf ich im Gästeblock unter den knapp 200 mitgereisten Rot-Weiß-Supporten schnell auf die weiteren Werrataler Jungs Sandro und Römü, sowie auf Heiko der die Autobesatzung aus Breitungen komplettiert hatte. Nach dem Genuss eines Glühweingetränks mit Lars vor dem Anpfiff war uns erst mal recht warm. Und das war auch gut so, denn das Spiel hätte dies auf keinen Fall bewirken können.

Es war eine unterdurchschnittliche Partie mit wenigen Torraumszenen, zudem sehr zerfahren, mit vielen kleinen Fouls, die ständig das Spiel unterbrachen. Die Lev-Jungsporne konnten keinen richtigen Druck entwickeln und unsere Elf verlegte sich eher aufs Verteidigen des Remis, ganz nach dem Motto: "Zum Anpfiff haben wir einen Punkt und den wollen wir nicht verlieren!"

Heller haut daneben

Trotzdem hatten wir in Halbzeit eins die größte Chance des Spiels, als Heller überrascht nach einem Brückner-Freistoß, an dem Leverkusens Torhüter Domaschke vorbeisegelte, aus einem Meter freistehend am langen Pfosten, das Runde nicht vermochte ins Eckige zu bringen.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel etwas besser, Lev machte mehr Druck und kam zu einigen Chancen, wobei jedoch nur eine sehr gute dabei war. Diese vergab Schmidt nach einem Dreher im 16er, als er nur den Außenpfosten traf. Hitzig wurde das Spiel dann erst gegen Ende. Kumbela hatte nach einem Handspiel Gelb gesehen und nahm dies zum Anlass, sich lauthals über Schiri Fischer zu beschweren. Dies nahm der Unparteiische wiederum zum Anlass, Kumbela Gelb–Rot zu zeigen. 

Sinnlosigkeiten gegen den Schiri

Einige Unverbesserliche im Rot-Weiß-Block konnten diese Entscheidung natürlich nicht akzeptieren und rasteten teilweise völlig aus. Der Schiri wurde fortan als "Nazi-Sau" beschimpft, was in meinen Augen unter jeglicher Gürtellinie ist. Zudem wurde der Zaun des Haberland-Stadion massiv auf seine Haltbarkeit überprüft. Den Höhepunkt fanden diese Sinnlosigkeiten gegen den Schiri, dem man wirklich keine Benachteiligung unserer Elf andichten konnte, mit einem Feuerzeugwurf in Richtung des Unparteiischen. Gott sei Dank traf der Werfer sein Ziel nicht, jedoch fand Fischer das Feuerzeug und wird sicherlich weitere Schritte veranlassen.

Mit einem Mann mehr versuchte Lev noch mal Druck zu machen, aber auch diese wenigen bangen Momente überstanden unserer Mannen, die somit auswärts einen glücklichen Punkt erkämpften.

Text:  Christopher Pfaff

Fotos:  Lars Rommel

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