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Samstag, 10. Februar 2007, 14.00 Uhr

Regionalliga Nord, 21. Spieltag

FC Rot-Weiß Erfurt

1:1

(0:0)

Rot-Weiß Ahlen

-

Steigerwaldstadion, Erfurt

 

 1:1  Holst 

54'

67'

 0:1  Großkreutz

 

Kapazität

:

20 000

Zuschauer

:

4 081

Gästefans

:

40

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Punkteteilung im rot-weißen Duell

Das Punktspieljahr 2007 begann für unsere Mannschaft durchwachsen. Nur dank eines Freistoßtors von Mathias Holst und eines glänzend aufgelegten "Orle" im Tor reichte es am Ende gegen Rot-Weiß Ahlen trotz schwacher Leistung noch zu einem 1:1.

4.000 Fans fanden heute bei Nebel, Nieselregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt den Weg ins Steigerwaldstadion, um beim Start in die zweite Saisonhälfte dabei zu sein - unter ihnen nicht nur 40 Ahlener, sondern auch zehn Werrataler Jungs. Die Laune unter den Mitgliedern war trotz der unwidrigen Witterungsbedingungen ungetrübt. Träumte man während der Hinfahrt doch nicht nur vom Aufstieg, sondern darüber hinaus noch von Neuanschaffungen, die das Fanclubleben leichter machen könnten. 

 

Sandro schlug vor, dass sich der Fanclub ein Navigationssystem kaufen könnte, um zukünftig Irrfahrten in westdeutschen Großstädten (und Käffern ohne Ausschilderung des Stadions) zu vermeiden. Die Idee an sich ist ja schon mal gut. Ob dadurch jedoch das ständige Zu-spät-Kommen bei Auswärtsspielen der Vergangenheit angehört, ist angesichts der Konfirmandenblase einiger Vereinskameraden fraglich... 

 

Trauerspiel um den Gefrierpunkt

 

Fraglich war auch, ob man mit einer so grottenschlechten Leistung wie am heutigen Samstag den Anschluss an die Tabellenspitze in der Rückrunde halten kann. Mit Ausnahme einiger ganz wenigen Alkteure (Rückkehrer Orle sei hier mal an erster Stelle genannt) war der Auftritt unserer Rot-Weißen an diesem Tag nämlich nicht mal Oberliga-würdig.

 

Die erste Hälfte war ein einziges Trauerspiel, an dessen Ende ohne nennenswerte Chance für die Erfurter und mit viel Glück ein schmeichelhaftes 0:0 von der Anzeigetafel prangte. Zwei mal musste unser wiedergenesener Keeper in höchster Not retten, weil sich unsere Abwehr löchriger als ein Schweizer Käse präsentierte (30. und 42. Minute). Das passte gut zu der Leistung, die unser Angriff heute zeigte. Bunjaku und Kumbela waren ungefähr so beweglich wie zwei Milchkühe auf der Weide. Mit den meist hohen Bällen konnten beide deshalb auch nicht viel anfangen.

 

"Gemischte" Gefühle über die Schiedsrichterleistung

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Ahlener durch di Gregorie (52.) erneut die Chance in Führung zu gehen, doch wieder war Orlishausen zur Stelle. Wer jetzt auf die goldene Fußballregel "Wenn du schon kein Glück hast, dann kommt auch noch Pech dazu" hoffte, sprich, dass die Erfurter jetzt den Ahlenern aus dem Nichts einen einschenken würden, sah sich getäuscht. Nur zwei Minuten später versenkte Ahlen einen Ball aus 20 Metern im Netz der Thüringer. Nachdem Orle den ersten Versuch von Thioune noch glänzend pariert hatte, war er beim Nachschuss von Großkreutz aus abseitsverdächtiger Position ohne Chance.

 

Doch die Antwort der Dotchev-Elf ließ zum Glück nicht lange auf sich warten. Ein Freistoß-Knaller von Holst brachte in der 67. Minute den wichtigen Ausgleich. Zwingende Torgefahr gab es jedoch bis zum Schlusspfiff auf beiden Seiten nicht mehr. Dafür aber ein "gemischtes" Schiedsrichtergespann um Herrn Schumacher aus Oberhausen (inklusive einer Frau an der Linie), das den nasskalten Nachmittag im Steigerwald zu einer Farce werden ließ. Kein Wunder, dass beide Trainer nach dem Spiel davon überzeugt waren, dass sie ohne die Fehlentscheidungen an diesem Tag gewonnen hätten. Was sagt uns das? Ein Navigationsgerät hätte den drei Unparteiischen wohl auch nicht geschadet...!

 

Text/Fotos:  Robert Nößler

 

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