WERRATALER JUNGS ONLINE |
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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Karnevals-Klatsche in der Osnatel-Arena Bei "Kaiserwetter" machten sich neun Mitglieder der Werrataler Jungs auf den langen Weg zum Auswärtsspiel nach Osnabrück: der komplette Vorstand mit "El Presidente" Sandro, Robert N., Sven und Peter, dem Fahrer, sowie das "Fußvolk" Robert B., Daniel, Stimmungskanone und Sprücheklopfer "Papa Weini" und Nico.
Entsprechend mit Flüssignahrung ausgerüstet und ohne verkehrtechnische Probleme kam man rechtzeitig an der Osnatel-Arena an und hatte sogar noch Zeit sich zu stärken und noch ein bisschen vor dem Stadion zu plauschen. Am Parkplatz mitten in einem Wohngebiet stieß dann noch Christopher zu uns, wenn auch nur kurz, denn er setzte sich dann auf die Haupttribüne - aus logistischen Gründen, wie er uns hoch und heilig versicherte. Ich frage mich allerdings, wie er uns gefunden hat. Instinktiv dem Geruch folgend, oder war es dann doch eher das lautstarke Gegröle und die Freuden-Böller beim Verlassen unseres Kleinbusses...? Wenig
Optimismus... Während
der Hinfahrt hatte Robert von den Insassen die Ergebnistipps entgegen
genommen. Komisch, fast alle tippten gegen unseren Verein, keiner hatte
einen Erfurter Sieg auf der Rechnung, im Gegenteil, jeder rechnete mit
einer Niederlage, einige sogar mit einer "Klatsche". Und die Schwarzmaler sollten recht behalten: Die Story ist schnell erzählt. Nach zehn Sekunden die erste Chance für unseren RWE und im Gegenzug steht es nach 44 Sekunden 1:0, weitere Tore folgen rasch, nach 14 Minuten ist die Sache gelaufen. "Knipser" Reichenberger legt einen lupenreinen Hattrick hin, Osnabrück schaltet zwei Gänge zurück, aber dem RWE fehlen die Mittel an diesem Abend. Die rund 400 Erfurter feiern trotzdem, die Stimmung im Block ist toll, trotz der Pleite. Aber das liegt wohl auch an der Atmosphäre in diesem schönen Fußballstadion, jedenfalls feiern die "Osnasen" einen gelungenen Karnevalsauftakt, und belohnen sich selbst noch durch das vierte Tor in Hälfte zwei. ...aber
großer Durst Die Heimfahrt verlief dann wie erwartet ein wenig trist. Die Niederlage, die lange Reise, der viele Alkohol... Erstmals durchbrach Herr Mankowski die Schallmauer von 14 Flaschen Bier. Somit gab es dann die 15. gratis! Respekt an Sven... Vorbildlich für ein Vorstandsmitglied, welches aktiv die Vereinskasse klingeln lässt. Was
auffiel war, das Sandro nichts am Schiedsrichter auszusetzen hatte...
Warum auch? So wurde dann der ganze "Frust" bei einer
amerikanischen Fast-Food-Kette abgelassen. Erst dachte Papa Weini dass
er, nachdem er sich dort ein Bier bestellt hatte, aus einer Müllkiste
bedient wurde (der Bedienstete "grub" die Flasche aus der
untersten Kiste der hintersten Ecke aus). Und dann wurde die gesamte
Mannschaft, nachdem ein kleiner Chorgesang angestimmt wurde, vom Chef
des Hauses zur Mäßigung unter Androhung des Lokalverbotes
aufgefordert. Daniel quittierte dies unter Beifall mit der Bemerkung, er
solle doch wieder nach hinten gehen und seine "Burger"
machen.... Was dieser dann auch tat! Unser Jungmitglied Robert "Schweinezüchter" Becker hingegen war nur auf der Hinfahrt lautstark (wie immer), auf dem Rückweg pennte er dann (er sagte, er habe Kopfschmerzen, vermutet wurde aber, dass er sich angesichts der bevorstehenden "Tortur" bei der Übernachtung bei Sandro noch ein wenig Erholung gönnen musste). Und so ging diese Auswärtsfahrt um 3 Uhr morgens in Breitungen wieder zu Ende. Eigentlich zu früh, um ins Bett zu gehen und zu viel zu spät, um beim bevorstehenden und nur Stunden entfernten Fußballturnier bestehen zu können.
Text: Peter Rademacher Fotos: Robert Nößler Bildergalerie von der Fahrt >> - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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