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kalter Kaffee – und ein ziemlicher dünner noch dazu...
Die Dortmunder B-Elf , die es auch wirklich war, denn ohne Verstärkung aus dem Bundesligakader angetreten, verteidigte Clever, ließ kaum Chancen zu und spielte nach vorne genauso wie es ihr bisheriger Tabellenplatz vermuten ließ. Chancen auf beiden Seiten absolute Mangelware. Die besten zwei für Erfurt vergab der agile Kumbela, der in diesem Spiel sozusagen der Einäugige unter den Blinden war. In Minute 10 scheiterte seine zu harmlose Vollendung aus ca. fünf Metern an der Reaktion des Torhüters und Mitte der ersten Halbzeit verfehlte ein Kopfball nur knapp das Tor. Die beste Chance der Westfalen hatte Solga mit einem Freistoß, der am Pfosten landete (45.). Billigbier und hohe Erwartungen In der zweiten Hälfte
wurde es sogar noch schlechter. Unsere Leistungsträger Schnetzler und
Brunnemann seit Wochen außer Form, Stoppelkamp hat auch schon bessere
Tage gehabt und auch der Rest spielte noch unter seinen ehe schon beschränkten
Möglichkeiten. Wer nur Oettinger einkauft, braucht sich nicht zu
wundern wenn er auch mal Kopfschmerzen bekommt. Für die Rot-Weißen versprühten Holst mit einem Freistoß aus 30 Metern, der flach am Tor vorbei ging, und Stoppelkamp nach einem Solo, als er den Torwart bereits umspielte, sich jedoch zu weit gen Auslinie drängen ließ und unglücklich flankte, den Hauch einer Torgefahr. Gordon für die Gäste war da cleverer - die einzig nennenswerte Chance, sein unbedrängter Kopfball aus knapp acht Metern, als die Innenverteidigung unserer Elf tatenlos zusah, flatterte im Netz (74.). So eine Art Aufbäumen brachte zwar noch zwei Aktionen durch Kumbela, aber wie sooft fehlte die berühmte Fußspitze und die Schwarz-Gelben kamen zu einem unverdienten Auswärtssieg. Ein Punkt wäre ja schon Gold Wert gewesen. Anschließend gab es Spott durch die Fans ("Wir sind nur ein Punktelieferant") und deutliche Missgunst gegenüber Herrn Dotchev. Ein Großteil der Fans, die noch kurz vor Weihnachten Herrn Dotchev zujubelten, wollen nun, dass er dahin geht, wo der Pfeffer wächst. So schnell dreht sich das Fähnchen im Wind. In meinen Augen hat Herr Dotchev letztes Jahr das Minimalziel (Klassenerhalt) erreicht und wird es auch dieses Jahr schaffen, soviel Optimismus besitze ich noch. Wenn man ihm überhaupt einen Vorwurf machen kann, dann dass er mit seinem Gerede vom Aufstieg bei den Fans letztlich nicht erfüllbare Hoffnungen geweckt hat. Text: Christopher Pfaff
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