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Samstag, 16. Februar 2008, 14.00 Uhr

Regionalliga Nord, 16. Spieltag

BSV Kickers Emden

1:0

(1:0)

FC Rot-Weiss Erfurt

-

Emdenia Stadion, Emden

 

1:0  Vujanovic 

 

9'

 

Kapazität

:

12.000

Zuschauer

:

3.569

Gästefans

:

250

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In Ostfriesland hängen die Trauben hoch...

Am frühen Samstagmorgen (06.30Uhr) machten sich 8 Werrataler Jungs (na gut – 2 Mädels waren dabei) gen Ostfriesland zum Auswärtsspiel des RWE in Emden. 

Das Bier war wie die Außentemperaturen kalt und floss deshalb lediglich in Maßen anstatt in Massen. Die ereignislose Hinfahrt mit El Präsdiento als Fahrer endete mit einem pünktlichen Erscheinen bereits um 12.30 Uhr am Emdena Stadion. Die Zeit bis zum Anpfiff wurde mit Smalltalks mit alten Bekannten (Danilo und Bernd Petz) vertrieben.

Im ersten Spiel unter Trainer Nowak, der das Team nach dem Feigen, von Geldgier getriebenen Rückzug des Herrn Dotschev, kurzfristig übernommen hatte, endete letztlich erwartungsgemäß mit einer Niederlage und Null geschossenen Toren (wie bereits bei den ersten beiden Auftritten in Emden in den letzten 2 Jahren). Irgendwie scheint unseren Kickern der Rasen in Nordfriesland nicht zu liegen. Die Kickers waren bereits in der Anfangsphase präsenter, agiler und torgefährlicher, was bereits nach 9 Minuten belohnt wurde. Nach einem harmlosen Freistoß konnte Neuzugang Hampf nicht klären und schlug ein Luftluch gen Emdener Himmel, was Vujanovic ausnutzte und aus ca. 5 Metern unbedrängt einschoss. Von diesem Schock erholte sich die Erfurter Mannschaft nur langsam, deutlich anzumerken waren die Abstimmungs-schwierigkeiten aufgrund der vielen zu integrierenden Neuzugänge. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Holst war die gesamte Viererkette praktisch mit Spielern besetzt, welche Neu kamen bzw. in der Hinrunde nicht zum Stamm zählten (Hampf, Rrustemi, Fondja, Pohl). Im Mittelfeld fehlten die Kreativposten Wolf, Hausmann und Schnetzler. Thiago und Brückner konnten sich kaum in Szene setzen und Cinaz, Peßolat, Stenzel blieben blass. Der einzige Stürmer Bunjaku bekam kaum Bälle und hatte somit auch keine Torchancen.

Nach dem Pausentee war unser Team zwar engagierter, bekam aber die kampfbetonte Partie nicht in den Griff. Das angebliche Spitzenspiel war eher eines der Sorte „unterer Durchschnitt“. Als die Partie weiterhin dahin plätscherte und Emden zwei bis drei weitere Möglichkeiten vergeben hatte, brachte Nowak noch mit Laumann und Jabiri 2 Stürmer, welche aber völlig unauffällig blieben. Nach einem groben Foul von hinten in die Beine durfte Herr Fondja gleich in seinem ersten Spiel bereits nach 80 Minuten duschen, was für ein Einstand... Auch aus der Gelb-Roten Karte für Spahic in der 85. konnten die Messestädter kein Kapital schlagen. Es kam lediglich noch zu einer strittigen Situation als Bunjaku im Strafraum gefoult wurde, der Elfmeterpfiff durch Gagelmann jedoch ausblieb.

Am Ende feierten die Emdener und mit ihnen der Ehrengast Ministerpräsident Wulff einen nicht unverdienten aber knappen Sieg, welche Herrn Nowak wohl zum erfolglosesten RWE-Trainer aller Zeiten machte (1 Spiel – 1 Niederlage).

Man kann nur hoffen, dass diese Niederlage das Team nicht umhaut und der neue Trainer Karsten Baumann das Schiff wieder ins richtige Fahrwasser bringt.

Auf der Heimfahrt war die Stimmung erwartungsgemäß gedrückt und wurde nur durch ein Verfahren durch Sandro (trotz Navi…) und einer spaßigen Diskussion ob für unseren Fanclub nicht eine Diktatur durch Sandro besser wäre aufgehellt.

Text/Fotos:  Christopher Pfaff

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Bei strahlend blauem Himmel...

 

 

aber trotzdem arschkalten "rote Nase" Temperaturen

 

 

waren gut 250 Erfurter Fans nach Emden gefahren um den RWE zu sehen....

 

 

beim Aufwärmen war alles noch in "Butter"...

 

 

 

Letztendlich verlor man aber in Ostfriesland /wie immer).