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Das Steigerwaldstadion - Ein geschichtlicher Abriss
Beim Steigerwaldstadion, das ein Fassungsvermögen von knapp 20.000 Plätzen bietet, handelt es sich um ein typisches Leichtathletikstadion, bei dem der Zuschauer von allen Plätzen nicht gerade Nähe zum Platz verspürt. Erbaut wurde es zwischen 1927 und 1931 und hieß zunächst "Daberstädter Schanze", ehe es in "Mitteldeutsche Kampfbahn" umbenannt wurde. Die alte Holztribüne wurde 1934 errichtet und leistete ihren Dienst wertvolle 58 Jahre bis sie 1992 der neuen, 4.000 Zuschauern Platz bietenden Zeltdachtribüne weichen musste.
In der Zwischenzeit wechselte das Stadion mehrfach seinen Namen. 1950 wurde es nach dem Bulgaren Georgij Dimitroff benannt. Erst 1990 erfolgte die Umbenennung in "Steigerwaldstadion", das die Nähe zum benachbarten Waldgebiet verdeutlicht.
Flutlicht gab es in Erfurt schon seit Mitte der 60iger Jahre. 1999 erfolgte jedoch aufgrund von Auflagen eine Renovierung der Lichtmasten. Irgendjemand muss dabei aber gepfuscht haben, denn bereits vor dem ersten Spiel mit renovierten Masten knickte einer der vier ab. Aus Sicherheitsgründen mussten so auch die anderen drei abmontiert werden.
Weil die Schuldfrage für diesen Vorfall nicht ohne Weiteres geklärt werden konnte und sich die Stadt zunächst nicht bereit erklärte, den Wiederaufbau zu finanzieren, blieb es im Steigerwaldstadion knapp drei ein halb Jahre dunkel. Im März 2003 wurde dann das neue Flutlicht vor über 8.000 Fans im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken eingeweiht. Ein gutes Jahr später war das Stadion beim selben Spiel bis auf den letzten Platz ausverkauft. 20.000 Zuschauer feierten den Aufstieg des RWE in die 2. Bundesliga.
Zeittafel
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